Frankenberg

Ziel: Weniger Schadstoffe im Wasser

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- Frankenberg (da). Mit der Umsetzung der „Wasserrahmenrichtlinie“ (WRRL) soll langfristig sauberes Trinkwasser gewährleistet werden. Ermöglicht wird das vor allem durch Beratungen der Landwirte beim richtigen Umgang mit Dünger.

Die Wasserrahmenrichtlinie, kurz WRRL, ist eine Vorgabe der Europäischen Union. Künftig gilt sie auch in Frankenberg, Haina, Gemünden und Frankenau. Die Bürgermeister Christian Engelhardt (Frankenberg), Rudolf Backhaus (Haina), Frank Gleim (Gemünden) und Björn Brede (Frankenau) unterzeichneten gestern mit Regierungspräsident Walter Lübcke und Karl-Heinz Schleiter, Geschäftsführer der Energiegesellschaft Frankenberg (EGF), die Vereinbarung. Die EGF koordiniert das Projekt.

Die Bürgermeister betonten, dass das Trinkwasser, das aus dem Hahn kommt, sauber sei. „Wasser hat eine hohe Qualität und ist das wichtigste Lebensmittel, das wir haben“, ergänzte Lübcke. Doch Grundwasser und Oberflächengewässer sind mitunter verunreinigt und müssen vor der Einleitung ins Trinkwassernetz erst von Schadstoffen befreit werden. Diese Belastungen sollen durch die Wasserrahmenrichtlinie bis 2015 stetig verringert werden.Hauptziel ist die Reduzierung der Belastung mit Nitrat und Phosphor. Erreicht werden soll das in Zusammenarbeit mit den Landwirten.

In der WRRL sind 4400 Hektar landwirtschaftliche Nutzflächen erfasst, und zwar in Allendorf/Hardtberg, Dainrode, Ellershausen, Louisendorf, Dörnholzhausen, Frankenberg, Friedrichshausen, Geismar, Haubern, Herbelhausen, Altenhaina, Halgehausen und Oberholzhausen. Heimische Bauern können sich kostenlos beraten lassen, wie sie beim Düngen Schadstoffeinträge verringern oder gering halten können. Die Kosten dafür übernimmt das Land.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 31. August

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