Neubau für die begleitenden psychiatrischen Dienste soll in acht Wochen fertig sein

Die Zielgerade ist endlich in Sicht

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Blick vom Haupteingang in den Flur: Der Pflegestützpunkt liegt zentral und hat Blick auf die Türen.

Haina (Kloster) - "Auf vier Wochen mehr kommt es nach zehn Jahren harten Kampfs wirklich nicht mehr an", sagt Erwin Gruber gelassen. Der therapeutische Leiter der Vitos begleitenden psychiatrischen Dienste (BPD) hat so lange warten müssen, dass eine kleine Verzögerung ihn nicht weiter tangiert.

Lange hat der Leiter der BPD für ein eigenes Gebäude gekämpft. Die Verhandlungen mit dem Landeswohlfahrtsverband für ein eigenes Gebäude waren zäh. Eigentlich war der Neubau schon für 2010 geplant. Doch die Wartezeit zog sich, unter anderem, weil die Quadratmeterzahlen nachträglich verändert werden mussten. „Bald sind wir flügge“, freut sich Erwin Gruber nun über die sichtbaren Fortschritte. Von Tag zu Tag nimmt sein zukünftiger Arbeitsplatz mehr Gestalt an.

In allen Räumen sind derzeit Handwerker tätig: Sie bauen Türzargen ein, verlegen Fliesen, bringen Schallschutzplatten an den Decken an und installieren Sanitäranlagen. In den ersten Bädern sind schon die Duschen und Toiletten installiert, einige Wände sind bereits farbig verputzt, die bodentiefen Fenster sind überall mit Jalousien versehen.

Die BPD, früher „Wohn- und Pflegeheim“, sind der Vitos-Betriebszweig für Bewohner mit seelischen Behinderungen und Pflegebedarf, die weder in einer Allgemeinpsychiatrie noch einer heilpädagogischen Einrichtung richtig aufgehoben wären. Die meisten Bewohner bleiben langfristig dort.

In sechs bis acht Wochen sollen die Patienten aus den Wohngruppen „Gutshof“ und „Rosengarten“ in den Neubau umziehen - vorausgesetzt, die technischen, behördlichen und hygienischen Abnahmen verlaufen problemlos, sagt Architekt Joachim Kleinberg.

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