Gesamtschüler der Stufe 9 begeisterten das Publikum beim Heinz-Erhardt-Abend

Als Zitronen sauer wurden

Bunte Kostüme für den Sketsch „Warum die Zitronen sauer wurden“: Laut Heinz Erhardt fanden die Zitronen die Farbe Gelb abscheulich – sie wollten rot sein oder bläulich. Fotos: Strieder

Battenberg. Es war ein Höhepunkt in der Veranstaltungsreihe des kulturellen Herbstes der Gesamtschule: Beim Heinz-Erhardt-Abend mit Aufführungen einer Schülergruppe der Gesamtschule war die Burgberghalle voll besetzt.

Akteure auf der Bühne waren 30 Gesamtschüler der Jahrgangsstufe 9, die im Unterricht des Wahlpflichtbereichs im Kurs „Darstellendes Spiel“ Szenen aus der Feder des beliebten Autors, Schauspielers und Humoristen einstudiert hatten. Lehrerin Bettina Pasler hatte die Gesamtleitung. An der Vorbereitung und technischen Abwicklung des Abends waren weitere Pädagogen und Schüler beteiligt.

Dufte Oldies, gespielt von einer Projektband der Gesamtschule mit ehemaligen und jetzigen Schülern, stimmten das Publikum auf den Abend ein. Die erste Choreografie zum Text „Die Made“ war sehenswert. Daran waren alle Neuntklässler des Kurses beteiligt. Wegen des Todes der Made, die ja von einem Specht gefressen wird, trugen alle schwarze Trauerkleidung.

Alle weiteren Stücke, 14 an der Zahl, zeigten kleinere Schülergruppen oder auch nur einzelne Jugendliche, in Aktion. So betätigte sich Marius Hirt als begnadeter Violinist und „kratzte“ auf seiner Geige. Goethes Erlkönig wurde von Heinz Erhardt einst satirisch verfremdet zum „König Erl“. Zwei Reiter kamen wohlbehalten zuhause an, aber – etwas anders als beim klassischen Erlkönig – das Pferd war tot. Sehr amüsant waren auch die Szenenfolgen über Erlebnisse des Ritters Fips. Farbenprächtige Kostüme trugen die Neuntklässler bei ihrem Lehrstück „Warum die Zitronen sauer wurden“ und als zwei Tänzerinnen. Die Lehrerinnen Bettina Pasler und Regina Metzger zeigten eine Satire über die Versuche, altersbedingte Anzeichen im Gesicht mit Cremes zu übertünchen.

Viel Applaus zum Schluss

Am Ende gab es einer Aufführung aller Schüler, bei der diese zunächst durch den Saal gingen und dann auf der Bühne agierten. Alle mussten sich mehrfach vorbeugen, der Schlussapplaus in der Burgberghalle wollte kein Ende nehmen. (ed)

Quelle: HNA

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