Nur 20 Zuschauer bei Kleinkunstschau: Eine enttäuschende Vorstellung

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Angst vor „Stalker-Gerd“: Reiner Dubiel (links) und Lars Dembny in einer Szene ihrer Kleinkunstschau.

Frankenberg. Der Funke wollte nicht überspringen. Dabei war die Ankündigung der Kleinkunstschau mit Lars Dembny und Reiner Dubiel vielversprechend. Staunen, lachen oder eine Träne verdrücken unter dem Motto: „Warum einfach, wenn es doppelt auch geht?“ versprach der Kulturring für Sonntagabend.

Doch die Vorstellung der Bremer Künstler war eher enttäuschend.

Die melancholische Handlung erzählte über Liebe, Glück, Trennung, Schmerz und Verzweiflung und ließ zum Lachen wenig Raum.

Lars Dembny und Reiner Dubiel untermalten ihre Geschichte mit Musik aus verschiedenen Genres, wie Elvis „In the Ghetto“ oder „Let me be your Teddy Bear“, Musicals oder Arien. Auch eigene Kompositionen waren dabei.

Einige Zuschauer kritisierten, dass die Lieder auf Englisch waren und sie so der Handlung nicht ganz folgen konnten. Sie zeigten sich enttäuscht von der Veranstaltung, die nicht das gehalten habe, was sie versprochen habe. Dementsprechend verhalten war der Beifall. Die obligatorische Zugabe gab das Duo auch nur, weil eine einzelne Person leise danach verlangte. Von den etwa 20 Zuschauern verließen einige, wenn auch wenige, die Veranstaltung vorzeitig, was wohl nicht an den verpassten Einsätzen des Tontechnikers lag.

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Von Alexandra Helmus

Quelle: HNA

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