Ortsvorsteherin Daniela Gerke renovierte alten Schießstand und sammelte Spenden

Zwei Räume für die Kinder

Kinderlachen als Dank: Die Rodenbacher Kinder bedanken sich bei den Spendern und der Ortsvorsteherin Daniela Gerke (im Bild rechts). Foto: Feisel

Rodenbach. Beispielhafte Leistung von Rodenbachs Ortsvorsteherin Daniela Gerke: In Eigenleistung renovierte sie die Räume der Krabbelgruppe und der Kinderstunde im Frankenberger Stadtteil. Daniela Gerke ist derzeit die einzige Ortsvorsteherin im gesamten Landkreis.

Die unteren beiden Räume wurden seit letztem Jahr für die Kinder genutzt. Zuletzt war dort der Schießstand des Rodenbacher Schützenvereins untergebracht, der sich vor einiger Zeit aufgelöst hat. Da die Räume renovierungsbedürftig waren und es auch an Ausstattung und Möbeln fehlte, klingelte Daniela Gerke mit ihrer Idee an den Haustüren in ihrem Dorf.

Viele Spenden aus dem Ort

Mit Erfolg, wie jetzt zu sehen ist: Jeder spendete, was er übrig hatte, ob Farbe, Gardinen oder kleine Möbel. Für alles fand Daniela Gerke Verwendung und zauberte für die Jüngsten im Dorf zwei schmucke Räume. Fast alles wurde dabei in Eigenleistung gemacht: Wände gestrichen, Gardinen angebracht, Bilder aufgehängt. Fleißige Helfer für die Betreuung der Kinder sind unter anderem Lydia Vöhl, Sarah Landau und seit kurzem auch Alexander Thiele.

„Die Spendenbereitschaft der Rodenbacher war super, bei den Arbeiten mit der Bohrmaschine haben Mitarbeiter des städtischen Bauhofs mit angepackt“, sagt Gerke, die selbst Mutter von drei bereits erwachsenen Kindern ist.

Vor kurzem trafen sich die Kinder der Krabbelgruppe und die der Kinderstunde in den frisch renovierten Räumen, um sich für die Spenden aus der Bevölkerung und den Einsatz der fleißigen Ortsvorsteherin zu bedanken. (yfe)

Quelle: HNA

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