Edertalschüler überzeugten bei Wettbewerb der Melsunger B. Braun AG

Zwei Teams unter Top 3

Der frühe Vogel kann mich mal: Das war das Thema von Laura Hoven (links) und Hanna-Lena Wilhelm.

Frankenberg. Zwei Teams der Frankenberger Edertalschule haben bei einem naturwissenschaftlichen Wettbewerb der Melsunger Firma B. Braun erfolgreich abgeschnitten. B. Braun ist ein deutsches Unternehmen für Pharma- und Medizinbedarf mit Sitz im benachbarten Schwalm-Eder-Kreis. Der Wettbewerb ist mit Preisgeldern zwischen 1500 und 3000 Euro dotiert, zudem mit einer Exkursion in ein Experimentallabor.

Die beiden Teams der Edertalschule mit Laura Hoven und Hanna-Lena Wilhelm sowie mit Lucas Bemfert, Fabian Schmitz und Yannik Moryson überzeugten die siebenköpige Jury bei B. Braun nicht nur mit ihren schriftlichen Ausarbeitungen, sondern auch mit ihrer Präsentation mit anschließender Fragerunde in der Melsunger Firmenzentrale.

Das Können und das souveräne Auftreten der Frankenberger Gymnasiasten kam bei den Jurymitgliedern so gut an, dass gleich beide Frankenberger Teams in die „Top 3“ platziert und zur Preisverleihung erneut nach Melsungen eingeladen wurden. Die Preisverleihung findet am Samstag, 21. April, statt, dann sollen auch erst die konkreten Platzierungen bekanntgegeben werden. Die beiden Frankenberger Gruppen gehören der „Jugend forscht Arbeitsgemeinschaft“ der Edertalschule an, die Leitung hat Lehrer Björn Croll.

Laura Hoven und Hanna-Lena Wilhelm haben sich in ihrer Arbeit „Der frühe Vogel kann mich mal – Faktoren für eine gute Konzentrationsfähigkeit“ damit beschäftigt, wie sich die Konzentrationsfähigkeit im Tagesverlauf ändert und von welchen anderen Faktoren sie abhängig ist. Dazu benutzten sie einen Online-Fragebogen und ein selbst entworfenes Reaktionsprogramms am Computer, womit sie an drei Tagen über 1000 Schüler der Edertalschule zwischen 11 und 19 Jahren testeten. Diese „Herkulesaufgabe“ wurde von Schulleitung, Lehrerkollegium und auch von den Schülern des Gymnasiums unterstützt und führte dazu, dass die Ergebnisse der Arbeit statistisch gut unterlegt sind und damit eine hohe Aussagekraft besitzen.

Fabian Schmitz, Lucas Bemfert und Yannik Moryson haben sich in ihrer Arbeit unter dem Titel „Lernprozesse beeinflussen“ mit dem Alltag von Schülern auseinandergesetzt, die fast täglich mit dem Lernen von unbekannten Inhalten konfrontiert werden. Sie haben untersucht, ob Mädchen und Jungen unterschiedlich lernen, ob ihr Alter einen Einfluss darauf hat und ob man das Lernen durch äußere Effekte beeinflussen kann, beispielsweise durch Musik hören.

Die dreiköpfige Projektgruppe der Edertalschule fand letztlich unter anderem heraus, dass Schüler, die Musik bei der Präsentation hörten, sich insgesamt weniger merkten, als Schüler, die keine Musik hörten. Das heißt: Musikhören beim Auswendiglernen wirkt sich negativ auf die Merkfähigkeit aus. (nh/mjx)

Quelle: HNA

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