Röddenau

Zwei Unfälle auf der Umgehungsstraße

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- Frankenberg-Röddenau (da). Auf der Röddenauer Umgehungsstraße haben sich am Mittwochabend und am Donnerstagmorgen zwei Unfälle ereignet. An drei Fahrzeugen entstand Totalschaden, ein Autofahrer wurde leicht verletzt.

Ein 22-jährige Mann befuhr am Mittwochabend gegen 18 Uhr mit einem Opel Omega die Röddenauer Umgehung von Frankenberg in Richtung Allendorf. Auf einem geliehenen Anhänger zog er einen Opel des gleichen Modells, den er gerade erst gekauft hatte. Am Ende einer Kurve, wenige hundert Meter vor der Brücke über die Bundesstraße, geriet das Gespann ins Schleudern.

Der Polizei gegenüber gab der Mann an, er sei mit 70 Kilometern pro Stunde über eine Bodenwelle gefahren. Dies habe den Unfall ausgelöst. Möglicherweise war er aber auch noch schneller unterwegs, hieß es gestern. Noch geprüft wird, ob der Autofahrer das Gespann überhaupt fahren durfte. Der Schaden an den Autos und dem Anhänger beläuft sich nach Polizeiangaben auf 2200 Euro. Der Fahrer blieb unverletzt.

Nur wenige hundert Meter weiter, zwischen Haine und der Brücke über die Umgehung, kam es am Donnerstagmorgen zu einem weiteren Unfall. Gegen 9.47 Uhr befuhr ein 25-jähriger Frankenberger mit seinem Subaru die Bundesstraße von Haine in Richtung Röddenau. Auf einem geraden Abschnitt überholte er einen vorausfahrenden Wagen. Der Fahrer dieses Autos, ein 73-jähriger Battenberger, hatte dies übersehen und nach Polizeiangaben ebenfalls zum Überholen des vor ihm fahrenden Autos angesetzt. Der Subarufahrer wich aus, kam dabei ins Schleudern und überschlug sich mit seinem Fahrzeug.

Weil er zunächst als eingeklemmt galt, alarmierte die Rettungsleitstelle neben Notärztin und Rettungsassistenten auch die Feuerwehr. Der Mann war jedoch beim Eintreffen des Rettungswagen schon aus dem Auto befreit. An seinem Wagen entstand Totalschaden, der Ford des Verursachers blieb unbeschädigt.

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