Dodenau

Zweite Etappe des Grenzbegangs zum Dorfjubiläum verzeichnet etwa 200 Wanderer

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- Dodenau (hen). Im Rahmen ihres Dorfjubiläums erkunden die Dodenauer in vier Etappen die Grenzen ihres Dorfes.

Dodenau feiert in diesem Jahr sein 825-jähriges Bestehen, zum Jubiläum gibt es einen Grenzbegang: Am Samstag startete die zweite Etappe in Alertshausen. Ziel waren die Außengehöfte an der Landesgrenze. Wanderer aus Elsoff, Hatzfeld und Reddighausen begleiteten die Dodenauer bei ihrem Grenzbegang. Zum Dorfjubiläum spielte auch das Wetter mit: ein paar Wolken, kein Regen und nicht zu heiß – iedale Bedingungen für eine Wanderung auf historischen Pfaden.

Hof Ohelle, Hof Geisenberg, Hof Burbach, Hof Rudolfsgraben und Hof Rößmühle – so lauten die Stationen der Wanderung, auf die sich rund 200 Dodenauer begeben.

Der Hof Ohelle in der Nähe des westfälischen Dorfes Alertshausen wurde im Jahr 1736 erbaut, bis heute steht das Wohnhaus. Ursprünglich diente das Anwesen an der Grenze zu Westfalen den hessischen Landesherren als Zollstation.

Auf dem Weg von Alertshausen nach Elsoff gelangen die Wanderer über den Hof Geisenberg und den Hof Burbach zum Hof Rudolfsgraben. Dessen Geschichte beginnt noch früher: 1648 ließ eine Ritter das erste Haus direkt auf der Gemarkungsgrenze erbauen. Heute gehört der Hof zur westfälischen Gemeinde Elsoff, die wiederum zur Stadt Bad Berleburg gehört. Das Dorf im Wittgensteiner Land ist 950 Jahre alt.An der Elsoffer Schutzhütte kehren die Wanderer um die Mittagszeit ein und stärken sich für den weiteren Weg – begleitet werden sie von den Wanderern aus der Nachbargemeinde. Von Elsoff aus führt der reizvolle Weg durch Wald und Wiesen nach Dodenau.

Am Dreiländereck der Gemeinden schließen sich auch die Wanderer aus Hatzfeld und Reddighausen an. Die Gehöfte Rößmühle und Hobe kurz vor Dodenau sind Überreste eines Dorfes, das bis vor 1483 an der Eder exisitiert hat.

Nach zwölf Kilometern und 160 bewältigten Höhenmetern sind die Grenzgäger an ihrem Ziel angekommen: dem Eisenbahntunnel zwischen Reddighausen und Dodenau. Bei einem gemütlichen Beisammensein klingt die zweite Etappe des Grenzbegangs aus.

Die nächsten Etappen folgen am 5. und 14. September.

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