Bewegung in Schreufa

Zwischen Gospel und Wettermuseum

Mit ihren temperamentvollen Gospelsongs begeisterte im Dezember der noch junge Chor „Feel Good“ in der Schreufaer Kirche die Zuhörer. Die Musiker sind ein Beispiel für das rege Vereinsleben in Schreufa.Fotos: Jürgen Siegesmund

Frankenberg-Schreufa - In Schreufa ist einiges los. Das zeigt unter anderem ein Blick auf die zahlreichen Veranstaltungen in der jüngeren Vergangenheit. Und so scheint auch eine erneute Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" wahrscheinlich.

Vereinsgründungen, Gospelkonzert und Wettermuseum: Die Menschen in Schreufa sorgen mit ihrem Engagement für eine Fülle an kulturellen Angeboten und Veranstaltungen für Jung und Alt. Ein Ende des Einsatzes zeichnet sich nicht ab. Ein größeres Ziel im Jahr 2014 könnte die erneute Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ sein.

Auf Initiative der örtlichen Einwohner bewegt sich ohnehin einiges in dem Ort vor den Toren Frankenbergs. So organisierte im Dezember der erst in 2012 gegründete gemischte Chor „Feel Good“ mit großem Erfolg sein erstes Gospelkonzert in der Schreufaer Fachwerkkirche (wir berichteten).

An Heiligabend fand die „Aktion Adventshaus“ in dem Frankenberger Stadtteil ihren Abschluss. Ausrichter waren der Arbeitskreis der örtlichen Vereine und der Elternverein „Nuhnegänschen“.

Eine Mammutaufgabe hat sich der erst im Mai vergangenen Jahres gegründete Verein „Wettermuseum Alte Schule Schreufa“ vorgenommen. Nicht nur, dass es die Mitglieder in der kurzen Zeit seit der Gründung bereits geschafft haben, das alte Gebäude zu erwerben - sie sind auch schon kräftig dabei, das Haus mit viel Engagement und Eigenleistung zu sanieren. Entstehen soll dort ein Wettererlebnismuseum.

Bei soviel dörflichem Engagement, das mit diesen drei Beispielen noch nicht endet, ist davon auszugehen, dass die Schreufaer auch in diesem Jahr wieder beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ dabei sein werden. Und dann dürfte auch alles daran gesetzt werden, sich wieder auf einem der vorderen Plätze einzureihen.

Von Jürgen Siegesmund

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