Zwölf Chöre beim Benefizkonzert in der Frankenberger Liebfrauenkirche

Für fein abgestimmte Klangkontraste sorgten die Solisten Marius Schmidt und Silke Watzlawik, als sie gemeinsam mit dem Oberstufenchor der Edertalschule das bewegte „Freut euch, Gott kommt“ im Satz von Siegfried Fietz anstimmten. Foto: Völker

Frankenberg. Festlicher Trompetenglanz von der Empore, Schein der Adventskerzen, rund 600 froh gestimmte Zuhörer und Akteure beim Benefizkonzert der Frankenberger Chöre - Pfarrer und Moderator Heiner Wittekindt begrüßte sie in der Liebfrauenkirche unter dem Motto: „Wir warten auf Gott und gehen los wie die drei Könige.“

Das zweieinhalbstündige Programm mit zwölf Chören, Instrumentalgruppen und Solisten deutete die Adventsbotschaft von der nahen Geburt des Christuskindes in ganz individuellen Sichtweisen und spiegelte dabei den Reichtum der regionalen Musikkultur wider.

Bereits zum 16. Mal fand dieses „Adventssingen der Frankenberger Chöre“ zugunsten der Marburger Kinderkrebs-Station statt, organisiert von Irene Haase. Für sie gab es vor dem gemeinsamen Schlusslied eine große Überraschung: Bürgermeister Rüdiger Heß überreichte ihr den Ehrenbrief des Landes Hessen und würdigte dabei ihr bürgerschaftliches Engagement.

Pfarrer Christoph Holland-Letz verwies auf den mehr als 30-jährigen Einsatz von Irene Haase mit ehrenamtlichen Bastelangeboten im Altenheim der Stiftung Hospital St. Elisabeth sowie auf die Betreuung der Ferienkinder von Tschernobyl in Frankenberg. „Ihr Herz brennt da, wo große und kleine Dinge geschehen. Sie fassen zu mit großer Selbstverständlichkeit und dem Ihnen eigenen Charme“, lobte Holland-Letz als Sprecher der evangelischen Kirchengemeinde.

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Von Karl-Hermann Völker

Quelle: HNA

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