„Wer wird Millionär?“

Kandidatin punktet mit „Geheimwaffe“ bei Jauch - und lässt sich jetzt Eizellen einfrieren

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Die Kandidatin Anna Maria Sabi beim „WWM“-Zocker-Special.

Für ihren Auftritt bei Günther Jauch hatte sich Anna Maria Sabi aus Essen eine besondere Strategie zurechtgelegt. Der Erfolg gab ihr Recht.

Köln/München: Die Spielregeln beim Zocker-Special bei „Wer wird Millionär?“ gestern Abend hatten es in sich: Bis einschließlich Frage neun durfte kein Joker genommen werden. Ging es doch nicht ohne, konnte der Kandidat zwar einen der bekannten vier Joker setzen (Telefon, 50:50, Publikum, Zusatzjoker), hatte danach aber gar keinen mehr. Das erhöhte Risiko sollte sich aber auszahlen: Statt einer Millionen konnte der Kandidat das doppelte mit nach Hause nehmen - vorausgesetzt, er beantwortet alle 15 Fragen richtig. Der Münchner Moderator Lutz Gerling verzweifelte gestern Abend bereits an der verschärften Variante der beliebten Quiz-Show. Eine andere machte ihre Sache dagegen besser: Denn sie hatte eine Geheimwaffe.

Anna Maria Sabi aus Essen ist 27 Jahre alt und Lehramtsstudentin - und seit gestern Abend um 125.000 Euro reicher. Als Hilfestellung diente ihr ein Spickzettel, auf dem sie sich die wichtigsten Verhaltensregeln für ihren großen TV-Auftritt notiert hatte.

Günter Jauch liest Anna Marias Liste.

Anna Maria wollte sich nicht an alle Punkte auf ihrer Liste halten

Ganz oben steht: „Schnaps trinken“. Und das Häkchen rechts davon deutet darauf hin, dass sich Anna Maria tatsächlich vor der Show ein klein wenig „betüddelt“ hatte. Ansonsten auf der To-Do-Liste: „Erst denken, dann sprechen“, „Publikum nicht verwirren“, „nicht klugscheißen“ oder „kein Shitstorm verursachen“. Laut eigener Aussage habe sie sich aber nicht an alle Punkte gehalten. Besonders den letzten Merksatz hatte sie schon ganz am Anfang ihres Auftritts verworfen: „nicht zocken“. „Zocken, dafür sind wir heute hier“ sagte sie da selbstbewusst - und strich gleich mal das letzte Wort von der Liste.

Bei der 250.000 Euro-Frage war Schluss

Übertreiben wollte sie es aber dann doch nicht mit dem Zocken. Bei der 250.000 Euro-Frage war Schluss. Dass das Fell von Katzen „getickt sein könnte“, wusste Anna Maria nicht. 125.000 Euro sind dennoch eine beachtliche Leistung. Vielleicht sollte man sich Anna Marias Spickzettel-Strategie zum Vorbild nehmen. Was sie nun mit dem Geld machen will, ist auch eher ungewöhnlich: Sie will sich ihre Eizellen einfrieren lassen.

bah

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