US-Filmemacher

Regisseur George Hickenlooper stirbt mit 47 Jahren

- Wenige Wochen vor dem Kinostart seines neuen Films „Casino Jack“ ist der US-Regisseur George Hickenlooper in Denver gestorben. Unter Berufung auf seine Sprecherin Liz Biber berichteten US-Medien am Samstagabend, dass der Filmemacher allem Anschein nach einen natürlichen Tod starb. Er wurde gerade 47 Jahre.

„Casino Jack“, George Hickenloppers jüngster Spielfilm, handelt von dem amerikanischen Lobbyisten, der wegen Betruges, Verschwörung und Steuerhinterziehung dreieinhalb Jahre ins Gefängnis musste. Bei den Internationalen Filmfestival in Toronto hatte der Film kürzlich viel Beifall geerntet. Als Hauptdarsteller treten Kevin Spacey und John Travoltas Frau Kelly Preston auf.

Hickenlooper hatte für die Dokumentation „Hearts of Darkness: A Filmmaker’s Apocalypse“ über die Produktion des Vietnamkriegsfilmes „Apocalype Now“ einen Emmy-Preis gewonnen. Von ihm stammt auch das Leinwandporträt des Andy-Warhol-Models Edie Sedgwick, „Factory Girl“.

dpa

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