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18 Fahrer am Edersee zu schnell unterwegs

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Von: Bernd Saure

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Polizeikontrolle an der Edersee-Randstraße
Die Polizei hat am Mittwoch am Edersee Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von 176 Verkehrsteilnehmer waren 18 zu schnell unterwegs. © Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg

Die Polizei hat im Landkreis in den vergangenen Tagen anlässlich der europäischen Aktionswoche „Roadpol Speed“ gezielte Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei waren Beamte des Regionalen Verkehrsdienst (RVD) der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg am Mittwoch rund um den Edersee im Einsatz.

Edersee - Die Polizisten führten von 11 bis 13.30 Uhr zunächst Geschwindigkeitsmessungen an der Ederseerandstraße im Bereich der „Taucherbucht“ zwischen Niederwerbe und Waldeck-See (früher Waldeck-West) durch. Anschließend waren sie von 13.45 bis 15.30 Uhr mit dem Laser-Handmessgerät zwischen der Sperrmauer und dem Abzweig Hemfurth unterwegs. Bei den Anhaltekontrollen nahmen sie sowohl die Fahrzeuge als auch die Personen am Steuer genauer in Augenschein.

Insgesamt wurden 176 Fahrzeuge gemessen. 18 Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs. Während zwölf Fahrer mit einem Verwarnungsgeld davon kamen, müssen sechs mit einem Bußgeld rechnen. „Spitzenreiter“ bei erlaubten 50 Stundenkilometern war ein Motorrad mit 77 km/h. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld von 150 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Erfreulicherweise mussten die Polizisten außer den Geschwindigkeitsübertretungen nur geringfügige Ordnungswidrigkeiten ahnden, aber keine Vergehen wie Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.

Alle verwarnten Kraftfahrer zeigten durchweg Verständnis für die Kontrollen. Auch mit Blick auf die Statistik zog Polizeihauptkommissar Ingo Pohle, Leiter des Verkehrsdienstes, ein positives Fazit: „Der ganz überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer, die bei herrlichem Ausflugswetter am Edersee unterwegs waren, viele davon auch als Kradfahrer, verhielten sich vorbildlich in Bezug auf die geltenden Verkehrsregeln.“

Die Polizisten werden in der bis zum Sonntag, 14. August, andauernden Aktionswoche „Roadpol Speed“, aber auch danach, weiterhin Geschwindigkeitskontrollen durchführen. Ziel ist es, die Sicherheit für alle auf den Straßen weiter zu erhöhen und auf die Gefahren zu schnellen Fahrens aufmerksam zu machen. (red)

Roadpol

Roadpol ist ein europaweites Polizeinetzwerk, das die Zahl der Verkehrsunfallopfer senken will. Roadpol steht für „European Roads Policing Network“. Hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union, handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation mit Hauptsitz in London. Dieses Polizei-Netzwerk hat die Aufgabe, europaweit nationale Aktionen zur Durchsetzung der Vorschriften im Verkehrssektor zu koordinieren. Hauptziel ist die Reduzierung der auf Europas Straßen Getöteten und Schwerverletzten. (red)

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