300.000 Euro Schaden an der Warburger Schützenhalle

Einbrecher legen Brand zur Ablenkung

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Festnahme nach Brandstiftung und Einbruch in Warburg. - Symbolfoto

Warburg. Die Schützenhalle am Stadtrand von Warburg war in der Nacht zum Montag Schauplatz eines großen Feuerwehreinsatzes. Inzwischen steht fest: Bei dem Großfeuer, bei dem ein schaden von rund 300 000 Euro entstand, handelte es sich um einen Ablenkungsbrand, gezielt gelegt, um an anderer Stelle einen Einbruch begehen zu können.  Der Warburger Polizei gelang es aufgrund eines Zeugenhinweises sehr schnell, die Täter zu fassen.

 Gegen 23.30 Uhr wurde der erste Löschzug der Stadt alarmiert, weil meterhohe Flammen aus dem Küchenanbau schlugen. Deshalb wurden weitere Löschkräfte alarmiert, die bis 8.30 Uhr damit beschäftigt waren, die Flammen zu ersticken und ein Übergreifen des Feuers auf die eigentliche Schützenhalle zu verhindern.

Tatsächlich konnte die in Fachwerkbauweise errichtete Schützenhalle von Brandschäden verschont werden. allerdings ist die Halle komplett verraucht.

Gegen 23.50 Uhr informierte ein Zeuge die Polizei, dass er in der Straße Rotthoff auf zwei Personen beobachtet habe, die Taschen in einen Pkw warfen und dann davonfuhren. Es stellte sich heraus, dass die beiden in ein Sportgeschäft in der Josef-Wirmer-Straße eingebrochen waren.

Da sich der Zeuge das Kennzeichen des Pkw gemerkt hatte, konnten die Tatverdächtigen anschließend im Bereich Lippstadt durch die Polizei gestoppt werden. Im Fahrzeug wurde Diebesgut aus dem Sportgeschäft aufgefunden.

Außerdem wurden im Fahrzeug Brandbeschleuniger gefunden. Die Ermittlungen erhärteten den Verdacht, dass die Täter vor dem Einbruch in das Sportgeschäft, die Schützenhalle in Warburg in Brand setzten, um dadurch von ihrem Einbruch abzulenken.

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