Markus Potthoff spricht mit Zeitzeugen

40 Jahre Kreisjugendfeuerwehr: „Juwelen für die Zukunft“

Die Protagonisten des 40. Geburtstages: (von links) Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese, Udo Lind (Korbach), Kreisjugendwart Markus Potthof, Sophia Kahlhöfer (Rhadern), Verbandsvorsitzender Gerhard Biederbick, Peter Werner (Roda) und Dr. Christoph Weltecke (Korbach). Fotos: mjx

Frankenau. 40 Jahre Kreisjugendfeuerwehr Waldeck-Frankenberg: Dieser runde Geburtstag stand im Mittelpunkt eines Empfangs des Kreisfeuerwehrverbandes am Freitagabend in der Kellerwaldhalle in Frankenau.

„1974 gab es die Gebietsreform, 1976 den Zusammenschluss der Feuerwehrverbände Waldeck und Frankenberg und als logische Konsequenz zwei Jahre später die Vereinigung der beiden Kreisjugendwehren“, erinnerte Verbandsvorsitzender Gerhard Biederbick in seiner Begrüßung: „Das war 1978 eine wichtige Entscheidung, die das Zusammenwachsen der Jugendwehren in Waldeck-Frankenberg wesentlich gefördert hat.“

„40 Jahre Kreisjugendfeuerwehr: Das gibt Gelegenheit, stolz auf eine erfolgreiche Zeit zurückzublicken“, überbrachte Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese die Glückwünsche des Landkreises. Frese hat innerhalb der Kreisverwaltung die politische Verantwortung für den Brandschutz, den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz im Landkreis. 

Freses spezieller Dank „für das großartige Engagement“ galt aber den Feuerwehrkameraden. Die Jugendfeuerwehren und auch die Kinderfeuerwehren seien die „Juwelen“ der Wehren für die Zukunft. „Dort werden die Grundlagen für leistungsstarke und einsatzfreudige Menschen gelegt, zudem für Solidarität, Teamgeist, Kameradschaft und Gemeinschaft“, sagte der stellvertretende Landrat.

Kreisjugendfeuerwehrwart: Markus Potthof

„Mit unserer aktiven Jugendfeuerwehr haben wir in den vergangenen 40 Jahren viel erlebt“, erinnerte Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Potthof. In Gesprächen, Interviews und Anekdoten mit den „Zeitzeugen“ Udo Lind (Korbach), Peter Werner (Roda), Christoph Weltecke (Korbach) und Sophia Kahlhöfer (Rhadern) ließ er einige wesentliche Ereignisse Revue passieren. Themen waren dabei unter anderem die Gründung der Kreisjugendfeuerwehr 1978, das erste große Zeltlager mit mehr als 1500 Jugendlichen aus Anlass des zehnjährigen Bestehens in Bad Arolsen, Einführung der Jugendspange im Jahr 1999, das Jubiläumsjahr 2003 mit einer riesigen Wasserwand an der Ederseesperrmauer und die Erfahrungen von Sophia Kahlhöfer bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr „als neuer Impuls“ für die Jugendwehren.

Unter den Gästen waren neben Frankenaus Bürgermeister Björn Brede und weiteren Vertretern aus der Politik auch die Stadt- und Gemeindebrandinspektoren aus den 22 Großgemeinden des Landkreises, die Jugendwarte und ihre Vertreter sowie Betreuer, Freunde, Förderer und Unterstützer der Jugendfeuerwehren. Ausrichter des Empfangs war die Feuerwehr Frankenau.

„Auf die aktuell 139 Jugendfeuerwehren in den Kommunen des Landkreises mit ihren insgesamt 189 Dörfern können wir sehr stolz sein. Der Nachwuchs ist für die Einsatzabteilungen sehr wichtig“, sagte Bürgermeister Brede in seinem Grußwort. Musikalisch untermalt wurde der Empfang mit flotten Stücken der Friedrichsteiner Schlossbergmusikanten. (mjx)

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