Waldeck-Frankenberg

6114 Arbeitslose in Waldeck-Frankenberg

- Waldeck-Frankenberg (resa). Trotz steigender Arbeitslosenzahlen, bleibt Christine Eden von der Agentur für Arbeit optimistisch. Denn obwohl die Quote auf 7,3 Prozent stieg, gehört sie zu den besten der vergangenen zehn Jahre.

Die Zeiten sind schlecht für Saisonarbeiter und Außenberufler: 645 Frauen und Männer mehr als im vergangenen Monat waren im Landkreis im Januar arbeitslos gemeldet. Damit klettert die Quote auf 7,3 Prozent. „Das hängt mit dem Wintereinbruch zusammen“, erklärt Christine Eden, Geschäftsführerin der Korbacher Agentur für Arbeit. Durch den starken Wintereinbruch hätten insbesondere Betriebe mit Außenberufen witterungsbedingt entlassen. Insgesamt sind 6114 Männer und Frauen in Waldeck-Frankenberg ohne Arbeit, 1639 von ihnen sind Langzeitarbeitslose.„Aber die Arbeitslosigkeit ist kein fester Block“, betont Christine Eden. Vielmehr gebe es intensive Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt. So meldeten sich in den vergangenen Wochen 1835 Waldeck-Frankenberger neu oder erneut arbeitslos, 1121 Männer und Frauen meldeten sich aus der Arbeitslosigkeit ab. „Damit erleben wir in unserem Landkreis gegen den Trend eine Überraschung“, erklärt Christine Eden. Denn diese Werte sind besser als in vergleichbaren Monaten der vergangenen zehn Jahre. „Die Konjunktur trägt also weiter“, so Eden, „der Arbeitsmarkt zeigt sich deutlich stabiler als bisher befürchtet“. Das belegt auch die Entwicklung der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Sie stieg gegenüber März um 0,6 Prozent – inzwischen sind also 292 Männer und Frauen mehr sozialversicherungspflichtig beschäftigt als noch vor einem knappen Jahr.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung und der Frankenberger Zeitung von Freitag, 29. Januar 2010.

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