Bio-Abfälle machen den größten Teil aus

87.499 Tonnen Müll im Landkreis angefallen

Waldeck-Frankenberg. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg sind im vergangenen Jahr 87.499 Tonnen Müll angefallen. Davon sind gut 70.000 Tonnen Haus- und Sperrmüll sowie Wertstoffe. Das teilt die Landkreisverwaltung auf Anfrage mit.

Das Statistische Landesamt hat für das Jahr 2015 488,9 Kilo Müll je Einwohner im Kreis berechnet. Den weitaus größten Teil der Müllmenge machen Bioabfälle aus.

Rund 34.000 Tonnen an der Gesamtabfallmenge bestehen aus Biomüll, teilt Landkreissprecher Dr. Hartmut Wecker mit. „Das uns angelieferte Abfallaufkommen aus den privaten Haushalten ist im Wesentlichen in den vergangenen Jahren gleich geblieben. In der letzten Zeit nehmen die Gewerbeabfallanlieferungen etwas zu. Dies ist der guten Konjunktur, aber auch der überregionalen Preisentwicklung am Entsorgungsmarkt geschuldet“, so Wecker.

Zu den Abfällen, die im Landkreis anfallen, gehören auch kommunaler Müll beispielsweise von den Bauhöfen (rund 3000 Tonnen), verholzter Baum- und Astschnitt (6478 Tonnen), Gewerbeabfälle (gut 3000 Tonnen) und Bauabfälle (4132 Tonnen).

Von dem Müll, der hauptsächlich aus grauen Tonnen stammt oder unter die Kategorien Sperrmüll oder Baustellenabfall fällt, wurden 27.649 Tonnen wieder aufbereitet. Etwa die Hälfte, 13.874 Tonnen, wurden beispielsweise für eine thermische Verwertung genutzt, etwas mehr als 7000 Tonnen wurden zu Ersatzbrennstoffen. 18 Prozent, rund 5000 Tonnen, wurden in Müllverbrennungsanlagen gebracht und so beseitigt. Etwas mehr als 2000 Tonnen des Landkreis-Mülls wird für die Deponie verwertet.

Ein Großteil des produzierten Abfalls wird separiert, um anderweitig verwertet oder recycelt zu werden, so auch Inhalte von gelbem Sack oder gelber Tonne, Papier, Glas, Altholz. Stoffe wie Asbest und Mineralwolle werden gesondert entsorgt. 

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