Neun Personen bei Kollisionen verletzt

955 Wildunfälle von Januar bis August

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Waldeck-Frankenberg. Die Polizei hat die Zahl der Wildunfälle in den ersten acht Monaten dieses Jahres bekannt gegeben.

In den Einzugsgebieten der vier Polizeistationen Bad Arolsen, Bad Wildungen, Korbach und Frankenberg ereigneten sich insgesamt 955 Wildunfälle. Dabei wurden vier Personen schwer und fünf Verkehrsteilnehmer leicht verletzt.

Am häufigsten waren Rehe an den Unfällen im Landkreis beteiligt. 929 Autos, 20 Lkw, Busse oder Lieferwagen und sechs motorisierte Zweiräder kollidierten mit Wild. Die meisten Kollisionen passierten im Zeitraum zwischen 4 und 7 Uhr morgens und in den Abendstunden zwischen 17 und 24 Uhr, gab Polizeisprecher Jörg Dämmer bekannt. 

Der Deutsche Jagdverband empfiehlt Autofahrern besonders aufmerksam und mit gedrosselter Geschwindigkeit in Gebieten mit Wild zu fahren. Der Grund: Je höher die Geschwindigkeit des Fahrzeugs, desto höher ist das Verletzungsrisiko bei einem Wildunfall. Wenn ein Auto mit 60 Stundenkilometern gegen ein Wildschwein fährt, entwickelt sich ein Aufprallgewicht von 3,5 Tonnen, was einem ausgewachsenen Nashorn entspricht. Beim Rothirsch sind es sogar fünf Tonnen - so viel wiegt ein Elefant. (112-magazin.de)

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