Waldeck-Frankenberg:

Aesthetik Med glättet kommunale Falten

- Waldeck-Frankenberg. Gehören Brustkorrekturen zur kommunalen Daseinsvorsorge? Und: Wer hat am meisten vom Kauf der Frankenberger Schönheitsklinik Aesthetik Med profitiert?

Knapp zwei Jahre, nachdem das Kreiskrankenhaus die Frankenberger Privatklinik Aesthetik Med für 1,9 Millionen Euro übernommen und dort ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) eingerichtet hat, bleiben wesentliche Fragen unbeantwortet. Helmut Eichenlaub hatte 2008 den Kauf der von Dr. Ilona Steger und Dr. Ralph Luderer gegründeten Klinik mit Verve betrieben. „Alles in allem ist das eine Win-win-Situation für uns und für die beiden Ärzte“, begründete der damalige Landrat sein Engagement. „Kein Rettungsschirm“ Eine Win-win-Strategie ist eine Lösung, bei der beide Beteiligten einen Nutzen erzielen. Ob allerdings einer der Beteiligten von der Übernahme der Schönheitsklinik mehr profitiert hat als der andere, das beschäftigte vor zwei Jahren schon den Kreistag. So erklärte SPD-Fraktionschef Reinhard Kahl damals: „Der Kauf der Privatklinik darf nicht nur eine Gefälligkeit und die Übernahme darf kein Rettungsschirm für die Ärzte sein.“

Mehr in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 11. Dezember.

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