Quote in Waldeck-Frankenberg liegt bei 3,8 Prozent

Aktuelle Statistik: 3332 Menschen im Landkreis sind arbeitslos

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3,8 Prozent sind arbeitslos: Die Quote in Waldeck-Frankenberg hat sich im Vergleich zum Vormonat kaum verändert.

Waldeck-Frankenberg. Die Arbeitslosenquote im Landkreis ist im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken und liegt bei 3,8 Prozent. Im Vormonat waren es 3,9 Prozent. 3332 Menschen waren arbeitslos gemeldet und damit 53 weniger im Vormonat. Allerdings: Viele Ausbildungsplätze sind noch unbesetzt.

228 unversorgte Bewerber gibt es aktuell noch in Waldeck-Frankenberg und 364 unbesetzte Lehrstellen. „Jeder muss spätestens jetzt seinen Plan B hervorholen“, sagte Manfred Hamel, Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit Korbach. Eignungen und Neigungen müssten aber immer zum Ausbildungsberuf passen, sonst sei der Ausbildungs-Abbruch quasi unvermeidlich. Viele offene Stellen gebe es beispielsweise noch im Hotel- und Gaststättengewerbe.

Etwa 30 bis 40 Flüchtlinge haben in diesem Jahr eine Ausbildung begonnen. Im kommenden Jahr werde der Bedarf an Ausbildungsstellen für Flüchtlinge wachsen, weil dann im gesamten Agenturbezirk rund 400 junge Menschen die sogenannten Intea-Klassen abschließen, also die Intensivklassen an beruflichen Schulen, so Hamel. In diesem Jahr seien es nur 40 gewesen.

Einen „historischen Höchststand“ gibt es bei den offenen Stellen. 1723 sind es derzeit im Landkreis, 3126 im Bezirk, zu dem auch der Schwalm-Eder-Kreis gehört. Dies sei aber nicht nur hier so, sondern in ganz Hessen und auch bundesweit, sagte Cornelia Harberg, Pressesprecherin der Arbeitsagentur. Der Fachkräftebedarf sei nach wie vor sehr hoch.

Insgesamt, so Harberg, sei die Entwicklung am Arbeitsmarkt beachtlich. „Wir sind voll im grünen Bereich.“ In Frankenberg liege die Arbeitslosenquote aktuell bei 3,5 Prozent. Das ist die niedrigste Quote im Landkreis und bedeute fast schon Vollbeschäftigung, sagte Manfred Hamel. (ren)

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