Waldeck-Frankenberg

Alkohol- und Drogensünder ertappt

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- Waldeck-Frankenberg (r). Bei fünf Kontrollen im Landkreis stellten die Beamten fest, dass Autofahrer unter dem Einfluss berauschender Mittel wie Alkohol oder Drogen unterwegs waren.

Am Samstagabend kontrollierten zivile Einsatzkräfte einen 34-jährigen Mann aus Battenberg, der mit seinem Pkw in der Hauptstraße unterwegs war. Ein Drogenschnelltest bestätigte, dass der Mann Betäubungsmittel zu sich genommen hatte. Er darf allerdings seinen Führerschein zunächst behalten, über ein Fahrverbot entscheidet die Verwaltungsbehörde.

In Frankenau kontrollierten Beamte der Polizeistation Frankenberg am Sonntagabend um 23.50 Uhr die 51-jährige Fahrerin eines Renaults. Die Frau geriet durch ihre langsame und unsichere Fahrweise in das Visier der Beamten. Bei der Kontrolle stellten sie dann fest, dass die Frankenauerin alkoholisiert war. Sie musste nach erfolgter Blutentnahme ihren Führerschein abgeben.

In Willingen kontrollierten die Beamten am frühen Sonntagmorgen um 2.25 Uhr einen 34-jährigen Willinger, der mit seinem Skoda in dern Nähe des Ettelsbergs unterwegs war. Auch er musste einen Alkoholtest über sich ergehen lassen. Ein weiterer Willinger wurde um 4.40 Uhr in der Medebacher Straße in Korbach kontrolliert. Hier bestätigte auch ein Alkoholtest den Verdacht der Beamten. Da die Werte der beiden aber unter 1,1 Promille lagen, durften sie ihre Führerscheine zunächst behalten, auf sie kommt aber nun aber ein Fahrverbot zu.

Am Montagmorgen ging den Beamten schließlich ein weiterer Fahrzeugführer ins Netz, der mit Alkohol im Blut unterwegs war. Ein 26-jähriger Korbacher fuhr mit seinem VW in Frankenberg durch die Ruhrstraße, als er um 00.45 Uhr von einer Streife angehalten wurde. Der Alkotest bestätigte auch hier den Verdacht. Der Korbacher darf seinen Führerschein ebenfalls noch behalten, weil der gemessene Wert unter 1,1 Promille lag. Für ihn wird die Kontrolle aber dennoch teure Folgen haben, denn er befindet sich noch in der Probezeit. Somit gilt für ihn absolutes Alkoholverbot.

Für die närrische Zeit kündigt die Polizei flexible und verstärkte Verkehrskontrollen im Umfeld der Veranstaltungsorte an. Karnevalisten wird geraten, die Angebote der öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen oder frühzeitig für Mitfahrgelegenheiten zu sorgen.

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