Nach Treibjagd und Autounfall

Alkoholisierter Jäger erschießt nachts seine zwei Hunde

Edertal/Bad Wildungen - Eine Treibjagd mit Folgen: Wie Polizeisprecher Volker König am Montag auf WLZ-FZ-Anfrage mitteilte, kam es bereits 11 Tage vor Weihnachten zu einem doppelten Polizeieinsatz, den ein 38-jähriger Jäger aus Edertal verursachte.

Nach einer Treibjagd war der Mann am späten Abend des 13. Dezember mit seinem Auto zwischen Armsfeld und Hundsdorf nach rechts von der Straße abgekommen. Er blieb unverletzt. Am Wagen und der Leitplanke entstand geringer Sachschaden. Nach dem Alleinunfall, der gegen 23 Uhr geschah, ordnete die Polizei eine Alkohol-Blutprobe an und nahm dem Edertaler in der Folge den Führerschein ab.

Am nächsten Morgen um kurz nach halb acht meldete sich eine Zeugin bei der Polizei, die noch in der Nacht am Wohnhaus des Mannes Schüsse gehört hatte. Ein weiterer Zeuge teilte kurz darauf mit, dass er die zwei Jagdhunde des Edertalers leblos in deren Zwinger gesehen habe.Polizei-Einsatzkräfte aus Waldeck-Frankenberg und Fritzlar machten sich daraufhin auf den Weg zum Haus des 38-Jährigen. Er ließ sich nach Angaben von Volker König widerstandslos in Gewahrsam nehmen. Die Polizei zog die Waffen des Mannes ein und verständigte die Jagdbehörden.

Mit der Erschießung seiner beiden Hunde hat der Edertaler gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. (su)

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