Lelbach

K 58: Anwohner werden erneut angehört

- Korbach-Lelbach (lb). Die Zurückstufung zum Wirtschaftsweg oder der Ausbau auf mindestens 4,75 Meter Breite: Das sind die Alternativen für die Kreisstraße 58 zwischen den Korbacher Ortsteilen Lelbach und Lengefeld.

Seit vier Jahren ist die Kreisstraße 58 zwischen Lengefeld und Lelbach schon gesperrt – im Kreistag wird weiter über ihre Zukunft debattiert. Soll der von Schlaglöchern übersäte Verbindungsweg zwischen den beiden Korbacher Ortsteilen weiter den Status einer Kreisstraße behalten, muss er auf mindestens 4,75 Meter Breite ausgebaut werden und Auflagen für den Wasserschutz erfüllen. Das erklärte Kreisbeigeordneter Otto Wilke am Donnerstag in einer gemeinsamen Sitzung des Finanz- und Bauausschusses im Korbacher Kreishaus. Dazu gehören unter anderem ein Schutzstreifen und Leitplanken, um bei einem Unfall zu verhindern, das Treibstoff in den Boden sickert. „Hier gibt es keinen Spielraum“, erklärte Wilke. Einzige Alternative wäre die Zurückstufung der Straße zu einem für landwirtschaftlichen Verkehr eingeschränkten Wirtschaftsweg. Dann wäre eine reine Deckenerneuerung, die rund 125 000 Euro kostet, ausreichend. Besondere Maßnahmen für den Trinkwasserschutz wären dann nicht mehr vorgeschrieben. Voraussetzung dafür wäre allerdings, dass der Weg an die Stadt Korbach übertragen wird. Doch die winke bislang dankend ab, so der Kreisbeigeordnete. Bei dieser Variante entfielen außerdem Fördergelder des Landes, das ansonsten 65 Prozent der Kosten beisteuere. Auf Vorschlag von Uwe Ermisch (Hatzfeld, SPD) soll dem Korbacher Rathaus nun die Wirtschaftsweg-Variante schmackhaft gemacht werden, indem der Kreis die Übernahme der Kosten für die Deckensanierung zusichert. Gleichzeitig sollen auch die Anwohner der K 58 erneut angehört werden.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Freitag, 18. September 2009.

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