Korbacher Agentur für Arbeit legt Zahlen für Dezember vor

Arbeitslose im Kreis: Quote bleibt bei 3,5 Prozent

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Waldeck-Frankenberg. Vom „saisonüblichen Winterblues“ blieb der Bezirk der Korbacher Agentur für Arbeit im Dezember verschont: Im Vergleich zum November sind nur 110 Menschen mehr arbeitslos gemeldet, damit steigt die Quote um 0,1 auf 3,6 Prozent.  Im Vorjahr lag sie bei 4,3 Prozent.

Insgesamt sind derzeit im Agenturbezirk mit den Kreisen Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder 6607 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet, 1348 weniger als vor einem Jahr. „Der Arbeitsmarkt präsentiert sich in sehr guter Verfassung“, sagt die Pressesprecherin der Agentur, Cornelia Harberg. 

Weil in einigen Bauberufen oder im Gartenbau im Winter die Arbeit ruht, steigen die Arbeitslosenzahlen normalerweise an – diesmal aber nur moderat. In beiden Kreisen sei die Arbeitlosenquote gleich geblieben, berichtet Harberg. 

In Waldeck-Frankenberg waren im Dezember 3053 Menschen arbeitslos gemeldet, lediglich 23 oder 0,8 Prozent mehr als im Vormonat und 551 oder 15,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Quote liegt weiterhin bei 3,5 Prozent, 4,2 Prozent waren es im Dezember 2016. 

Weiter viele offene Stellen

Unverändert hoch ist der Bestand an offenen Stellen im Bezirk: Mehr als 3000 Offerten liegen derzeit vor, 887 sind im Dezember dazugekommen. Diese Steigerung gegenüber dem November sei für diese Jahreszeit eher ungewöhnlich, sagt die Pressesprecherin der Agentur, Cornelia Harberg. Sie zeuge vom weiterhin hohen Facharbeiterbedarf der heimischen Wirtschaft. 

In Waldeck-Frankenberg waren im Dezember 1632 offene Stellen gemeldet. Das sind zwar 31 weniger als im November, aber 356 Stellen mehr als im Vorjahr.

Das Waldeck-Frankenberger Jobcenter verzeichnet für Dezember einen deutlichen Rückgang von Langzeitarbeitslosen in der Grundsicherung – im Vergleich zum Vorjahr sind es 175 weniger, das entspricht einem Minus von 19,8 Prozent. 

Drittbeste Quote Hessens

Der Agenturbezirk hat nach Bad Hersfeld/Fulda und Marburg hessenweit wieder die drittniedrigste Quote. Er liege im landesweiten Trend, Hessen weise mit einer Quote von 4,7 Prozent das beste Ergebnis seit 24 Jahren aus, sagte Harberg. Die Zahlen seien „sehr zufriedenstellend“.

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