Quote fällt auf  3,8 Prozent

Arbeitslose: Korbacher Agentur für Arbeit verzeichnet niedrigsten Stand seit 1984

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Waldeck-Frankenberg. „Die Arbeitslosigkeit setzt ihre Talfahrt fort, aber der Facharbeiter-Bedarf  bleibt hoch“ – so umreißt die Pressesprecherin Korbacher Agentur für Arbeit, Cornelia Harberg, die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote sei im September auf  3,8 Prozent gerutscht.

Im Agenturbezirk mit den beiden Kreisen Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder sind derzeit 7069 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet. Das sind 344 weniger als im August und sogar 713 weniger als im Vorjahresmonat. Das sei die niedrigste Zahl seit mindestens 1984, sagt Harberg. Diese Entwicklung zeuge von einer „starken Herbstbelebung“.

In Waldeck-Frankenberg waren im September 3225 Menschen im September arbeitslos gemeldet, 107 weniger als im Vormonat und 142 weniger als im Vorjahresmonat. Das entspricht einem Minus von 3,2 Prozent und 4,2 Prozent. Die neue Quote sinkt somit auf 3,7 Prozent – nach 3,8 Prozent im August und 3,9 Prozent im September des vorigen Jahres. 

„Einsamer Spitzenreiter unter den Agenturstandorten“ sei Frankenberg mit einer Quote von nur noch 3,3 Prozent – ein Minus von 0,2.

Unvermindert hoch bleibt der Facharbeiterbedarf der Unternehmen. 3114 Stellenangebote gibt es aktuell im Bezirk, ein Plus von mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Anstieg sei landesweit der höchste, berichtet Harberg. 

In Waldeck-Frankenberg sind derzeit 1644 unbesetzte Stellen gemeldet.

Noch eine Personalie: Rainer Kesper aus Korbach wird bei der Agentur für Arbeit neuer Leiter des Geschäftsstellenverbundes im Schwalm-Eder-Kreis. Der Leiter des Korbacher Agenturbezirks, Uwe Kemper, stellte ihn mit dem Geschäftsführer fürs operative Geschäfte der Agentur, Manfred Hamel, offiziell vor. Zum 1. Oktober tritt Kesper die Nachfolge von Franz-Martin Büscher an, der in den Ruhestand geht. 

Kesper war in den vorigen Jahren Leiter des Arbeitgeberservice für die beiden Kreise Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder.

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