Korbacher Agentur für Arbeit gibt aktuelle Zahlen bekannt:

Arbeitslose: Quote in Waldeck-Frankenberg sinkt auf 3,5 Prozent

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Die Arbeitslosenquote  ist in Waldeck-Frankenberg im August auf 3,5 Prozent gesunken.

Waldeck-Frankenberg. Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Korbacher Agentur für Arbeit ist im August wieder gesunken: 6221 Jobsuchende sind derzeit gemeldet. Das sind 139 weniger als im Juli und 1192 weniger als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote bleibt dennoch unverändert bei 3,4 Prozent. Diese Zahlen gab der „Geschäftsführer operativ“, Manfred Hamel, am Donnerstag bekannt. Zum Bezirk gehören die Kreise Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg – in beiden sei die Quote um 0,1 Punkte gesunken.

In Waldeck-Frankenberg waren im August 3072 Menschen arbeitslos gemeldet, 41 weniger als im Vormonat und 260 weniger als im Vorjahresmonat. Die Quote sinkt leicht um 0,1 auf jetzt 3,5 Prozent. 

In der Geschäftsstelle Korbach mit Bad Wildungen waren 1472 Menschen ohne Arbeit registriert -  55 weniger  als im Juli und 99 weniger als im August 2017. Neue Quote: 3,6 Prozent, 0,1 Prozent wendiger als im Juli.

In der Geschäftsstelle Frankenberg werden 871 Arbeitslose geführt, zwei mehr als im Vormonat und  142 weniger als im Vorjahresmonat. Quote: unverändert drei Prozent.

In der Geschäftsstelle Bad Arolsen waren 729 Menschen ohne Beschäftigung  erfasst - zwölf mehr als im Juli, aber 19 weniger als vor einem Jahr. Quote: unverändert 4,1 Prozent. 

Zweistelliger Rückgang gegenüber dem Vorjahr

Der heimische Arbeitsmarkt melde sich damit erneut mit positiven Nachrichten, erklärte der Geschäftsführer Manfred Hamel. Bei den einzelnen Gruppen der Arbeitslosen gebe es „erfreuliche Minuswerte", gegenüber dem Vorjahr seien sie durchweg zweistellig. 

Besonders deutlich sei der Rückgang der Arbeitslosen beim Jobcenter, binnen Jahresfrist seien 22,4 Prozent der Gemeldeten aus der Grundsicherung herausgekommen, weil sie einen Job gefunden haben. Der ohnehin vorhandene positive Trend habe sich nochmals verstärkt. 

Hervorzuheben sei auch, dass gegenüber dem Vorjahr deutlich weniger Frauen auf Jobsuche gemeldet seien. Der Bestand ausländischer Arbeitsloser sinke ebenfalls: Er sei schon seit April 2017 kontinuierlich zurückgegangen und habe – nach einem kurzen Ausreißer im Juni – im August wieder eine rückläufige Tendenz.

Weiterhin viele offene Stellen

 Der ungebrochene Bedarf der Unternehmen an Facharbeitern spiegele sich im unverändert hohen Stellenbestand von 3658 Offerten wider. Zwar seien im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahr weniger Beschäftigungsangebote gemeldet worden, dennoch sei der Gesamtpool der offenen Stellen binnen Jahresfrist um 17 Prozent gewachsen. 

„Die zweite Jahreshälfte startet wieder ausgesprochen positiv“, bilanzierte Hamel. Im Vergleich mit den Zahlen in Hessen und im Kasseler Regierungsbezirk seien im Jahresverlauf konstant gute Ergebnisse erzielt worden durch ein „optimales Zusammenspiel der Arbeitsmarkt-Akteure" mit den Mitarbeitern der Arbeitsagentur. Diese Prozesse würden weiter „optimiert“.

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