Korbacher Agentur für Arbeit gibt Arbeitsmarktzahlen für März bekannt:

Arbeitslose: Quote im Kreis sinkt auf 3,7 Prozent

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Auch in Waldeck-Frankenberg ist die Zahl der Arbeitslosen im März erneut gesunken. 

Waldeck-Frankenberg – Die Frühjahrsbelebung in der Wirtschaft macht sich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar: Auch im Kreis ist die Zahl der Arbeitslosen im März erneut gesunken.  Die Quote fällt dadurch um 0,1 Punkt auf 3,7 Prozent.

Bei der Korbacher Agentur für Arbeit waren 3195 Menschen ohne Arbeit erfasst, das sind 116 weniger als im Februar und 27 weniger als vor einem Jahr. 

Zum Korbacher Agentur-Bezirk gehört auch der Schwalm-Eder-Kreis. Im gesamten Bezirk waren im März 6480 Menschen arbeitslos gemeldet, 236 weniger als im Vormonat und 658 weniger als vor einem Jahr. Die Quote sinkt so um 0,1 Punkt auf 3,5 Prozent. 

Zweitbeste Quote in ganz Hessen

Damit hat der Bezirk die zweitbeste Quote in ganz Hessen, nur Bad Hersfeld/Fulda ist mit 3,2 Prozent wieder besser. Landesweit liegt sie bei 4,5 Prozent. Unter den Geschäftsstellen im Bezirk ist Frankenberg mit einer Quote von 3,2 Prozent der Spitzenreiter. 

Die Agentur und das Waldeck-Frankenberger Jobcenter verzeichnen einen Rückgang der Arbeitslosen in allen Gruppen. „Vor allem Jugendliche konnten gegenüber dem Vormonat von dem positiven Trend profitieren“, berichtet Pressesprecherin der Agentur, Cornelia Harberg. 

„Noch überzeugender sind die Vergleichswerte zum Vorjahresmonat.“ Da stächen besonders Ältere ab 50 Jahren und Frauen hervor, in diesen Gruppen seien die prozentualen Rückgänge zweistellig. Aber auch viele Langzeitarbeitslose hätten wieder eine Beschäftigung gefunden – so meldet das Jobcenter einen Rückgang von 28,1 Prozent im Vergleich zum März vorigen Jahres. 

Saisonübliche Frühjahrsbelebung

„Weniger Arbeitslose im Frühjahr sind erfreulich, aber auch saisonüblich“, bilanziert Agenturchef Uwe Kemper. Traditionell stellen Arbeitgeber wieder Leute ein, für die sie im Winter keine Beschäftigung hatten. 

Positiv bewertet Kemper, dass gerade im Jahresvergleich Ältere, Langzeitarbeitslose und Ausländer ihre Chancen gut genutzt hätten, um einen Job zu finden. Der Schwerpunkt beim Rückgang der Arbeitslosen liege beim Jobcenter, betont er.

Wie sieht die Lage in den drei Geschäftsstellen der Agentur für Arbeit in Waldeck-Frankenberg aus? Der Überblick: 

  • In der Geschäftsstelle Korbach mit Bad Wildungen waren im März 1546 Menschen ohne Arbeit registriert. Das sind 89 weniger als im Februar und elf mehr als im März 2018. Die Quote sinkt auf 3,8 Prozent, im Februar lag sie noch bei 4 Prozent, im Vorjahresmonat betrug sie ebenfalls 3,8 Prozent. 
  • Die Geschäftsstelle Frankenberg meldet 919 Arbeitslose. Das ist ein Betroffener mehr als im Februar, aber es sind 58 Menschen weniger als im Vorjahresmonat, ein Minus von 5,9 Prozent. Die die Quote bleibt unverändert bei 3,2 Prozent, im März 2018 lag sie noch bei 3,4 Prozent. Erneut verzeichnet die Geschäftsstelle den besten Wert im gesamten Agenturbezirk. 
  • In der Geschäftsstelle Bad Arolsen waren im März 730 Menschen ohne Beschäftigung erfasst. Das sind 28 weniger als im Februar, aber 20 mehr als im März vor einem Jahr. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 4,1 Prozent, im Vormonat waren es 4,3 und im Vorjahresmonat 4,0 Prozent gewesen.

Zahl der offenen Stellen ist wieder gestiegen

Weiter auf einem hohen Niveau ist die Zahl der offenen Stellen in Waldeck-Frankenberg. Die Korbacher Agentur für Arbeit verzeichnete im März 1784 nicht besetzte Stellen, das sind 6,9 Prozent mehr als im Februar, aber 5,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Facharbeiterbedarf der heimischen Firmen sei weiter hoch, berichtet die Pressesprecherin Cornelia Harberg. 

Im gesamten Bezirk der Agentur lag die Zahl der offenen Stellen bei 3081 – im Februar waren es 2948 Jobs, also 133 weniger.

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