Zahlen für den November:

Arbeitslose: Quote bleibt im Kreis bei 3,5 Prozent

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Waldeck-Frankenberg. Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Korbacher Agentur für Arbeit ist im November erneut gesunken: 6497 Jobsuchende aus Waldeck-Frankenberg und dem Schwalm-Eder-Kreis sind gemeldet, 154 weniger als im Oktober und sogar 1024 weniger als vor einem Jahr.

Die Quote sinkt erneut: Aktuell liegt sie bei 3,5 Prozent, 0,1 Prozent weniger als im Vormonat und 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

„Das sind sehr gute Zahlen“, sagte die Pressesprecherin Cornelia Harberg. Mit ihnen setze sich der positive Trend der vergangenen Monate fort. Die Quote sei so gut wie seit 20 Jahren nicht. Und alle Gruppen hätten von der „anhaltenden Erholung“ auf dem Arbeitsmarkt profitieren können – von den Langzeitarbeitslosen über Frauen bis zu den Flüchtlingen. Im Vergleich zum Vormonat seien die Rückgänge einstellig, beim Vorjahr sogar zweistellig. 

Zahlen für Waldeck-Frankenberg

In Waldeck-Frankenberg waren im November 3030 Menschen arbeitslos gemeldet, 34 weniger als im Vormonat. Die Quote bleibt bei 3,5 Prozent – vor einem Jahr lag sie noch bei 3,8 Prozent. 

Im November sei der Rückgang der Arbeitslosigkeit in Schwalm-Eder größer gewesen als in Waldeck-Frankenberg, berichtete Harberg. „Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen stimmen sehr zufrieden und spiegeln die gute konjunkturelle Lage wider“, erklärte Agenturchef Uwe Kemper. Aber es gelte, nicht nachzulassen bei der intensiven Eingliederung von Jobsuchenden. „Jeder Arbeitslose ist einer zu viel“, betonte auch Harberg. 

Auch das Waldeck-Frankenberger Jobcenter verzeichnet einen Rückgang der Arbeitslosen: 1853 Männer und Frauen seien gemeldet, berichtete Geschäftsführer Otto Richter, das seien 1,9 Prozent weniger als im Vormonat und 8,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

Weiterhin viele offene Stellen

Weniger erfreulich: Auch im November war die Zahl der offene Stellen im Bezirk der Korbacher Agentur für Arbeit auf einem hohen Niveau: 3146 nicht besetzte Stellen haben Betriebe gemeldet. Das seien zwar „geringfügig weniger“ als vor einem Monat, aber 32,4 Prozent mehr als vor einem Jahr, sagt Cornelia Harberg. Dies sei hessenweit der höchste Anstieg. 

In Waldeck-Frankenberg waren 1662 offene Stellen gemeldet, gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 31,6 Prozent

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