Korbacher Agentur legt Arbeitsmarkt-Zahlen für April vor

Arbeitslosen-Quote im Kreis sinkt im April auf 3,5 Prozent

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Die Arbeitslosen-Quote in Waldeck-Frankenberg ist im April auf 3,5 Prozent gesunden, das berichtet die Korbacher Agentur für Arbeit.

Waldeck-Frankenberg – „Im April ist die Zahl der Arbeitslosen erneut gesunken.“ Das berichtete der Chef der Korbacher Agentur für Arbeit, Uwe Kemper, am Dienstag bei der Vorstellung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen. „Die Frühjahrsbelebung setzt sich weiter fort.“

 In Waldeck-Frankenberg waren im April 3039 Menschen arbeitslos gemeldet, 156 Betroffene oder von 4,9 Prozent weniger als im Vormonat. Allerdings sind es 57 mehr als im Vorjahresmonat, das macht ein Plus von 1,9 Prozent. Die Quote im April sinkt auf 3,5 Prozent – im März lag sie bei 3,7 Prozent, vor einem Jahr war sie mit 3,4 Prozent etwas besser. 

Lage in den drei Geschäftsstellen im Kreis:

Die Arbeitsagentur berichtete auch über die Lage in den drei Geschäftsstellen im Kreis: 

In der Geschäftsstelle Korbach mit Bad Wildungen waren im April 1431 Menschen ohne Arbeit registriert. Das sind 115 weniger als im März und 47 mehr als im April vorigen Jahres. Die Quote liegt bei 3,5 Prozent, im Vormonat lag sie bei 3,8 und im Vorjahresmonat bei 3,4 Prozent. 

Die Geschäftsstelle Frankenberg meldet 908 Arbeitslose, das sind elf weniger als im März und zwölf weniger als Vorjahresmonat. Die die Quote im April liegt bei 3,2 Prozent – so wie im März und im April 2018. Frankenberg schneidet traditionell gut ab. 

In der Geschäftsstelle Bad Arolsen sind 700 Menschen ohne Beschäftigung erfasst, 30 weniger als im März und 22 mehr als im April 2018. Die Quote liegt bei 4,0 Prozent, im Vormonat lag sie bei 4,1 und im Vorjahresmonat bei 3,8 Prozent.

Die Lage  im Bezirk der Korbacher Agentur:

Zum Korbacher Agenturbezirk gehört auch der Schwalm-Eder-Kreis. Im gesamten Bezirk sinkt die Arbeitslosenquote sogar um 0,2 Punkte auf 3,3 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 3,6 Prozent. 

Aktuell hat der Bezirk landesweit die zweitbeste Quote, nur Bad Hersfeld/Fulda ist mit 3,1 Prozent besser.

 In den beiden Kreisen waren im April 6172 Leute auf Jobsuche. Das sind 308 weniger als im März und 406 weniger als im April 2018. 

Mit einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent liegt Schwalm-Eder erneut klar vor Waldeck-Frankenberg. Im Nachbarkreis ging die Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich um 12,9 Prozent zurück. 

Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit hätten wieder alle Gruppen profitiert, berichtete Kemper. Einzige Ausnahmen seien Jugendliche und Ausländer, die gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Plus zu verzeichnen hätten. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen sei nach wie vor rückläufig – im Jahresvergleich sei sie besonders deutlich bei denen gesunken, die eine Grundsicherung erhalten und von den Jobcentern betreut werden. 

Weniger offene Stellen

Im April haben Unternehmen aus Waldeck-Frankenberg 1743 offene Stellen gemeldet, das sind 41 weniger als im März und 179 weniger als im Vorjahr. Dennoch ist der Bedarf an Facharbeitern ungebrochen hoch, und das bei einer niedrigen Arbeitslosigkeit. Das macht es für die Agentur schwieriger, Stellen passgenau zu besetzen.

Der Bestand an unbesetzten Stellen im gesamten Agenturbezirk liegt derzeit bei 3074 und ist damit weiter relativ hoch. Er hat sich aber gegenüber dem Vorjahr um knapp zehn Prozent verringert. Auch der Stellenzugang ist nach Angaben der Arbeitsagentur rückläufig.

Positive Bilanz

Kemper zieht eine positive Bilanz: „Die weiter sinkenden Arbeitslosenzahlen stimmen zufrieden, entsprechen aber auch der saisonüblichen Entwicklung im Frühjahr.“ Besonders freue ihn, dass sich die Anzahl der Langzeitarbeitslosen im Landesvergleich überdurchschnittlich verringert habe. (r/-sg-)

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