Korbacher Agentur für Arbeit legt Zahlen für November vor

Arbeitslosenquote im Kreis liegt unverändert bei 3,3 Prozent

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Die Arbeitslosenquote in Waldeck-Frankenberg lag im November unverändert bei 3,3 Prozent, das berichtet die Korbacher Agentur für Arbeit.

Waldeck-Frankenberg. 2894 Menschen waren im November im Kreis arbeitslos gemeldet – 43 mehr als im Vormonat, aber 136 weniger als im Vorjahr. Das berichtete der Chef der Korbacher Agentur für Arbeit, Uwe Kemper, am Donnerstag. Die Quote liegt unverändert bei 3,3 Prozent – im November 2017 betrug sie noch 3,5 Prozent.

Zum Bezirk der Korbacher Agentur gehört auch der Schwalm-Eder-Kreis. Dort sinkt die Quote um 0,1 Punkte auf nur noch 2,9 Prozent. Im gesamten Bezirk sind 5766 Arbeitssuchende gemeldet, 40 weniger als im Oktober und 731 weniger als vor einem Jahr. Die Quote verharrt unverändert bei 3,1 Prozent. 

Trotz des leichten Anstiegs in Waldeck-Frankenberg ist die Zahl der Arbeitslosen im gesamten Bezirk der Korbacher Agentur für Arbeit im November erneut gesunken. Darauf weist Agenturchef Uwe Kemper hin. Die fortdauernde Erholung beruhe ausschließlich auf einer Reduzierung der Leistungsempfänger in den Jobcentern: Weniger Menschen erhalten die Grundsicherung. Bei den von der Agentur betreuten Arbeitslosen habe es „einen minimalen Anstieg“ gegeben. 

Bezirk besser als der Landesdurchschnitt

Vor allem im Vergleich zum Vorjahr sei die Arbeitslosigkeit „signifikant und stärker als im Landesdurchschnitt geschrumpft“, hebt Kemper hervor. Alle Altersschichten hätten davon profitiert, der Rückgang wirkte sich zudem erneut erfreulich auf die Langzeitarbeitslosigkeit aus: Auch sie geht zurück. Auch Ältere und Flüchtlinge hätten ihre Chance zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt genutzt.

In der Geschäftsstelle Korbach mit Bad Wildungen waren 1427 Menschen ohne Arbeit registriert – 19 mehr als im Oktober und 47 weniger als vor einem Jahr. Quote: 3,5 Prozent, 0,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat und 0,1 Prozent weniger als noch 2017. 

Die Geschäftsstelle in Frankenberg meldet 824 Arbeitslose, ein Plus von 39 gegenüber dem Vormonat und ein Minus von 38 gegenüber dem Vorjahr. Quote: 2,9 Prozent nach 2,7 Prozent im Oktober und 3 Prozent im November 2017. Sie hat dank ihrer starken mittelständischen Unternehmen traditionell niedrige Zahlen. 

Die Geschäftsstelle in Bad Arolsen registriert für den November 643 Menschen ohne Beschäftigung – das sind 15 weniger im Vergleich zu Oktober und 51 weniger als im Vorjahr. Die aktuelle Quote beträgt 3,6 Prozent nach 3,7 im Oktober und 3,9 Prozent im Vorjahresmonat.

Viele offene Stellen

Bei den neu gemeldeten offenen Stellen gebe es im November im Vergleich zum Vorjahr einen auffälligen Rückgang, der aber auch in anderen Teilen Hessens zu beobachten sei, erklärt Kemper. Mit 3247 Offerten sei der Bestand im gesamten Bezirk aber noch immer hoch. Im Kreis sind es 1829 Stellen.

„Der Bedarf an Mitarbeitern ist bei der heimischen Wirtschaft ungebrochen hoch“, stellt der Agenturchef fest. Um bei der schwierigen Suche nach Facharbeitern das Bewerber- und das Stellenprofil auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, empfiehlt Uwe Kemper vor allem eines: „Qualifizierung ist oftmals der richtige Weg.“

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