Arbeitsmarkt: Korbacher Agentur für Arbeit und  Jobcenter ziehen positive Jahresbilanz für 2016

+
Der „Geschäftsführer Operativ“ der Korbacher Agentur für Arbeit, Manfred Hamel, und der Leiter des Waldeck-Frankenberger Jobcenters, Reinhold Lohmar.

Waldeck-Frankenberg. Eine positive Jahresbilanz zieht der „Geschäftsführer operativ“ der Korbacher Agentur für Arbeit, Manfred Hamel, für 2016: Die Zahl der Arbeitslosen sei im Bezirk im Jahresdurchschnitt um 6,1 Prozent gesunken, die Quote liege bei 4,5 Prozent.

Im Kreis sank die Zahl der Arbeitslosen im Vorjahr um 284 auf 3731, das entspricht einem Minus von 7,1 Prozent. Die Quote beträgt 4,3 Prozent, 0,3 Punkte weniger als 2015.

Bei den Frauen liegt der Rückgang bei 8,8 Prozent, bei den Älteren bei 5 Prozent, bei jungen Erwachsenen bei 5,1 Prozent.

Auch Hamels Einschätzung für 2017 ist optimistisch: Die Rahmenbedingungen stimmten, die Region boome, negative Auswirkungen von Ereignissen in der Welt seien wohl nicht zu erwarten.

Angesichts einer niedrigen Arbeitslosigkeit und eines hohen Bestands an offenen Stellen bleibe es, aber wichtig, Bewerber passgenauer zu vermitteln. Außerdem sollten Hauptschüler und Fachoberschüler verstärkt ins duale Ausbildungssystem geholt werden.

Hamel und der Leiter des Waldeck-Frankenberger Jobcenters, Reinhold Lohmar, verwiesen auf eine dritte, zentrale Herausforderung: die Qualifizierung und Eingliederung einer steigenden Zahl von Flüchtling in den Arbeitsmarkt - immer mehr erhalten ihre Anerkennung und stehen dem Markt zur Verfügung. Dabei gebe es gute Chancen, offene Stellen zu besetzen und Facharbeiter für morgen heranzuziehen. Der Markt sei "aufnahmefähig", betonte Lohmar.

Mehr in der gedruckten Ausgabe der WLZ

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare