Waldeck-Frankenberg

Arbeitsmarkt trotzt hartem Winter

- Waldeck-Frankenberg (nv). Schnee und Eis hatten den Landkreis im Februar fest im Griff. Der Arbeitsmarkt aber trotzte der Witterung. Die Zahl der Arbeitslosen stieg weniger stark an als erwartet, die Arbeitslosenquote blieb mit 7,3 Prozent unverändert.

6137 Arbeitslose zählt die Arbeitsagentur Korbach im Februar. Das sind zwar 23 Frauen und Männer mehr als im Januar, aber 184 weniger als im Februar 2009. „Diese Entwicklung ist durchaus überraschend. Der strenge und lange Winter hatte uns befürchten lassen, dass die Arbeitslosigkeit saisonbedingt deutlich stärker ansteigen würde“, berichtet Geschäftsführerin Christine Eden.

Die Arbeitslosenquote von 7,3 Prozent aus dem Januar fror der Winter sogar ein. Im Vorjahreszeitraum lag sie bei 7,5 Prozent. Die Zahlen für Hessen sind ebenfalls konstant: Die Quote liegt im Februar wie im Januar bei 7,0 Prozent, und auch im Januar 2009 erreichte sie mit 7,1 Prozent einen kaum höheren Wert. „Im Vergleich zum Bundestrend ist in Hessen und Waldeck-Frankenberg allerdings eine positive Tendenz zu erkennen“, freut sich Christine Eden. Zum Vergleich: Die bundesweite Quote beträgt aktuell 8,7 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte mehr als im Februar 2009. „Wir müssen das Jahr jedoch abwarten. Die Krise ist noch nicht vorbei“, räumt Eden ein. Optimistisch stimmen die Agenturchefin hingegen zwei Entwicklungen: der Rückgang der Kurzarbeit und die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 25. Februar 2010.

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