Landkreis – Archiv

Talente ermitteln, um Jobs zu vermitteln

- Waldeck-Frankenberg (tk). Um Stärken und Schwächen arbeitsloser Stellenbewerber besser zu erkennen, führt die Bundesagentur für Arbeit die Methode der Kompetenz-Diagnostik ein. Das neue Instrument soll auch in Waldeck-Frankenberg bei der …
Talente ermitteln, um Jobs zu vermitteln

Im Schlamassel sitzen

- (resa) Keiner will es, vielen geschieht es: Sitzt einer im Schlamassel, hat er eine gehörige Portion Pech gehabt – und eine alte Redewendung bedient.
Im Schlamassel sitzen

Fersengeld geben

- (resa) Seit rund 800 Jahren sprechen die Menschen von „Fersengeld geben“. Was sie damit meinen, ist klar: Gibt einer Fersengeld, macht er sich aus dem Staub.
Fersengeld geben

In Bausch und Bogen

- (resa) Keine Kompromisse kennt jemand, der etwas in Bausch und Bogen tut. In Bausch und Bogen verdammen ist ebenso möglich wie in Bausch und Bogen hochjubeln: So oder so steht es als Synonym für ganz und gar oder vollständig.
In Bausch und Bogen

Auf die lange Bank schieben

- (resa) Zum ersten Mal könnte die heutige Redewendung hessische Wurzeln haben: „Auf die lange Bank schieben“ könnte nämlich an das Reichskammergericht in Wetzlar erinnern, das für Entscheidungen einst außergewöhnlich lange brauchte.
Auf die lange Bank schieben

Da beißt die Maus keinen Faden ab

- (resa) Ob der begrabene Hund, die Säue und die Perlen, der abgeschossene Vogel oder eben die Maus und der Faden: Gerne bedienen sich die Redewendungen der Tierwelt.
Da beißt die Maus keinen Faden ab

Stiften gehen

- (resa) Viel gerätselt haben die Wissenschaftler um diese Redewendung, zu einem hieb- und stichfesten Ergebnis kamen sie nicht.
Stiften gehen

Auf keinen grünen Zweig kommen

- (resa) Weniger auf die Botanik, als mal wieder auf einen alten Rechtsbrauch spielt diese Redewendung an.
Auf keinen grünen Zweig kommen

Sodom und Gomorrha

- (resa) Wie so oft findet sich der Ursprung dieser Redewendung in der Bibel. Im ersten Buch Mose nämlich wird die Geschichte der beiden Städte Sodom und Gomorrha erzählt.
Sodom und Gomorrha

Alles in Butter

- (resa) Ist alles in Butter, kann nichts mehr schiefgehen: Eine Redewendung, die wir einmal mehr aus dem Mittelalter übernommen haben.
Alles in Butter

Unter den Hammer kommen

- (den) Wenn etwas heute „unter den Hammer“ kommt, wird es gerichtlich versteigert.
Unter den Hammer kommen

Den letzten beißen die Hunde

- (den) Derjenige, der zuletzt kommt, ist im Nachteil.
Den letzten beißen die Hunde

Etwas verballhornen

- (den) Wenn etwas entgegen seiner ursprünglichen Bedeutung entstellt wird, dann ist diese Sache „verballhornt“.
Etwas verballhornen

Auf deine vier Buchstaben

- (den) Die „vier Buchstaben“, auf die sich unwillige Kinder setzen sollen, sind eine Umschreibung des umgangssprachlichen „Popos“.
Auf deine vier Buchstaben

Jugendarbeitslosigkeit treibt Quote hoch

- Waldeck-frankenberg (nv). Die Zahl der Arbeitslosen in Waldeck-Frankenberg liegt im Juli um 259 Personen höher als im Juni. Im Vergleich zum Vorjahr erholt sich der Arbeitsmarkt dennoch weiter.
Jugendarbeitslosigkeit treibt Quote hoch

Neues Recht soll Kinder besser schützen

- Waldeck-Frankenberg (tk). Die Kreisverwaltung braucht mehr Personal, um das von der Bundesregierung reformierte Vormundschaftsrecht umzusetzen. Bis zum Jahresende werden drei neue Stellen ausgeschrieben.
Neues Recht soll Kinder besser schützen

Noch kein Schmetterlingssommer

- Waldeck-Frankenberg (sr). Naturbeobachter entdeckten vor wenigen Tagen den seltenen Schwalbenschwanz. Auch Kaisermantel, Tagpfauenauge, Schachbrett, Brauner Waldvogel und viele Kleine Füchse sind derzeit unterwegs.
Noch kein Schmetterlingssommer

Handwerk bleibt auf Wachstumskurs

- Waldeck-Frankenberg (tk). Stabiler Konsum, volle Auftragsbücher: „Mehr als zufrieden“ mit der aktuellen geschäftlichen Situation ist das Handwerk in Waldeck-Frankenberg.
Handwerk bleibt auf Wachstumskurs

Schulamt in Fritzlar bleibt erhalten

- Waldeck-Frankenberg (lb). Das Staatliche Schulamt in Fritzlar bleibt erhalten. Doch es wird umstrukturiert. Mit anderen Worten: Möglicherweise fallen Stellen weg. Details liefert das Kultusministerium erst im August.
Schulamt in Fritzlar bleibt erhalten

Freiwillig, aber nicht gratis

- Waldeck-Frankenberg (resa). Teures Gerät, Materialkosten und Verdienstausfall: Wenn die Feuerwehr ausrückt, ist das nicht gratis – trotz der vielen Ehrenamtlichen, die sich in den heimischen Wehren engagieren. Wie viel kostet ein Einsatz und wer …
Freiwillig, aber nicht gratis

Brauner Uferstreifen statt See-Idylle

- Edersee / Diemelsee (resa/nv). Braune Steinklippen statt blauen Wassers: Selten sank der Wasserstand in Eder- und Diemelsee schon im Sommer so dramatisch wie in diesem Jahr. Während sich vor allem Wassersportler darüber ärgern, werben …
Brauner Uferstreifen statt See-Idylle

Schularbeiten in den Sommerferien

- Waldeck-Frankenberg (tk). In 16 Schulen im ganzen Landkreis bestimmen seit Ferienbeginn die Handwerker den Stundenplan. Größte Baustelle: die 
Mittelpunktschule in 
Goddelsheim.
Schularbeiten in den Sommerferien

Austausch unter Teilnehmern

Waldeck-Frankenberg (md) - Die Teilnehmer, die in den vergangenen Jahren ihre grünen Reiche zum Tag der offenen Gärten für Gäste geöffnet hatten, nutzten diesen Sommer selbst die Möglichkeit, mal einen Blick über fremde Gartenzäune zu werfen.
Austausch unter Teilnehmern

Interviewer noch 21 Tage im Einsatz

- Waldeck-Frankenberg (tk). Noch knapp drei Wochen, dann müssen alle rund 240 Interviewer in Wal­deck-Frankenberg ihr Zensus-Pensum erfüllt haben. Die Mitarbeiter der Erhebungsstelle arbeiten nach dem Ende der Befragungen am 2. August mit Hochdruck …
Interviewer noch 21 Tage im Einsatz

Tacheles reden

- (resa) Redet einer Tacheles, dann nimmt er kein Blatt vor den Mund.
Tacheles reden

Das kommt mir spanisch vor

- (resa) Bei Spanien werden die meisten Deutschen als Erstes an Ferienreisen denken, an unverständliche Speisekarten oder ungewohnte Fischgerichte. Kommt einem das zuweilen spanisch vor, befindet man sich in guter Tradition.
Das kommt mir spanisch vor

Seinen Obulus entrichten

- (den) Die Redewendung „Seinen Obolus entrichten“ leitet sich von einer griechischen Münze mit geringem Wert ab, dem Obolus.
Seinen Obulus entrichten

In die Bredouille kommen

- (resa) Oft gesagt, selten bedacht: Kommt einer in Bredouille, gerät er in Verlegenheit, eine unangenehme Lage oder in Bedrängnis.
In die Bredouille kommen

Im Stich lassen

- (den) Eine Redewendung, zwei Versuche, die Herkunft zu erklären. So ist es auch bei dem geläufigen „Jemanden im Stich lassen“.
Im Stich lassen

Holland in Not

- (resa) Stürmische Zeiten haben die Niederländer hinter sich – zumindest historisch gesehen.
Holland in Not

Die Hand ins Feuer legen

- (den) Das Mittelalter war brutal – zumindest wenn es darum ging, vor Gericht die Wahrheit aus dem Angeklagten herauszupressen.
Die Hand ins Feuer legen

Schmiere stehen

- (resa) Einen echten Freund, der Schmiere steht, den kann jeder gebrauchen. Einer, der pfeift, wenn es brenzlig wird, der Steinchen gegen Scheiben wirft und nicht aufgibt, bevor er die lauernde Gefahr bekannt gemacht hat.
Schmiere stehen

Wie Faust aufs Auge

- (resa) Wie so oft stößt man auf der Suche nach dem Ursprung der Redewendung über kurz oder lang auf Martin Luther. Und gleichzeitig verdeutlicht kaum eine Redewendung so schön wie diese, wie die Sprache sich wandelt.
Wie Faust aufs Auge

Seines eigenen Glückes Schmied

- (resa) Marzipanschweine, Kleeblätter und Hufeisen: Zu Silvester müssen viele Symbole als Glücksbringer herhalten. „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“, stellte dem entgegen der römische Konsul Appius Claudius Caecus fest.
Seines eigenen Glückes Schmied

Schwamm drüber

- (resa) Wie versprochen geht es diese Woche um den sprichwörtlichen Schwamm. Der hat viele Verwandte, wie etwa „In der Kreide stehen“.
Schwamm drüber

Auf Stippvisite

- (den) Manchmal ist es ja so: Im Gespräch benutzt man Worte, ohne sich über ihre Herkunft im Klaren zu sein. So ging es in dieser Woche auch einer unserer Leserinnen. Alte Freunde hatte sich angekündigt – auf „Stippvisite“, wie sie sagten. Doch …
Auf Stippvisite

Einen hinter die Binde kippen

- (akk) Die Redewendung „Sich einen hinter die Binde kippen“ (oder auch „gießen“) ist seit 1850 bekannt und bezieht sich auf die Halsbinde, die die Männer im vergangenen Jahrhundert noch getragen haben.
Einen hinter die Binde kippen

Einen Frosch im Hals haben

- (akk) Die Redewendung „Einen Frosch im Hals haben“ ist auch heute noch sehr gebräuchlich, wir sagen damit, dass wir uns räuspern oder husten müssen. Wer einen Frosch im Hals hat, spricht mit heiserer Stimme.
Einen Frosch im Hals haben

Den Buckel runterrutschen

- (resa) Die wenig liebevoll gemeinte Redewendung stellt klar: Deine Meinung kümmert mich nicht. Schonungslos fordert sie: Lass mich bloß in Ruhe!
Den Buckel runterrutschen

Wenn einer Lunte riecht

- (akk) Lunte riechen“ oder „den Braten riechen“ meint nichts anderes als Gefahr wittern oder Verdacht schöpfen.
Wenn einer Lunte riecht

Ins Gras beißen

- (resa) Wer meint, diese Redewendung verbildliche die Bestattung unter Erde und Gras, der irrt. Ein literarischer Ausflug in die Geschichte erklärt die Entstehung.
Ins Gras beißen