Ein adventlicher Besuch im Kindergarten Laake in Korbach

Augen und Kerzen leuchten um die Wette

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Korbach - Es duftet, schimmert und weihnachtet: Im Kindergarten Laake herrscht eine riesige Vorfreude. Kinder und Erzieherinnen zelebrieren den Advent und können es kaum noch erwarten, bis endlich Heiligabend ist.

Wenn Greta und Jamie morgens in den Kindergarten stürmen, dann erwarten sie tausend helle Lichter. Kerzen und Lichterketten leuchten, die Gruppenräume und Flure sind noch dunkel. Und deswegen lieben Greta, Jamie und die anderen 108 Kinder der Einrichtung den Advent heiß und innig. Deswegen und aus zwei anderen guten Gründen – dem Stuhlkreis und dem Adventskalender.

Jeden Montagmorgen treffen sich die Kinder nämlich mit ihren Erziehern in der Sporthalle. In der Mitte leuchten dann die Kerzen am Adventskranz. „Das sind im Moment drei“, erklärt Greta. Und dann singen die Kinder Weihnachtslieder, lauschen der Geschichte von Kindergartenleiterin Carmen Lindemann und halten die Vorfreude kaum aus. „Heute Nacht hat das Christkind meinen Wunschzettel geholt“, erzählt Greta bei dieser Gelegenheit, „heute Morgen war er weg.“ Da liegt was in der Luft.

Und das merken die Kinder auch als sie in ihrer Gruppe im Stuhlkreis sitzen. Leise Musik erklingt und der Weihnachtsstein geht rum. Weihnachtsstein? „So wird entschieden, wer beim Adventskalender dran ist“, erklärt Jamie. Das Kind, das den Stein in den Händen hält, wenn die Musik verklingt, darf das Türchen öffnen. Als Jamie den kleinen bunten Stein in Händen hält, ist die Musik plötzlich aus, und auf das Gesicht des Jungen stiehlt sich ein breites Strahlen. Die Augen leuchten. „Ich bin endlich dran“, sagt er dann und sucht mit fröhlicher Unterstützung der anderen das 15. Rentier. Ein kleiner Gutschein versteckt sich in der Schachtel. An diesem Morgen gibt es eine Weihnachtsgeschichte mit dem Raben Socke – ein Riesenvergnügen für die Kinder. Ein anderes Mal stehen Spiele oder Fingertheater auf den Gutscheinen.Und wie viele Tage sind es nun noch bis zum Heiligabend? Da müssen die Kinder nicht lange zählen: „Neun Mal schlafen noch“, wissen die Kinder. Und dann fügt Greta hinzu: „Aber schade, dann ist der Advent zu Ende.“

Von Theresa Demski

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