Ausbildungsplatzbörsen in Korbach und Frankenberg: 203 Stellen noch offen

- Korbach / Frankenberg (nv). Der 1. August, erster Arbeitstag für zahlreiche Auszubildende in Waldeck-Frankenberg, rückt näher. Mehr als 500 Bewerber sind nach Angaben der Korbacher Arbeitsagentur noch unversorgt. Ihnen stehen 203 offene Stellen gegenüber. Über diese konnten sich die jungen Leute am Donnerstag bei Ausbildungsplatzbörsen in Korbach und Frankenberg informieren.

Stellenausschreibung für Stellenausschreibung baumelt sowohl im Berufsbildungszentrum in Korbach als auch im Frankenberger Berufsförderungswerk für Handwerk und Industrie an einer langen Wäscheleine. Jugendliche, junge Erwachsene – nicht selten in Begleitung von Eltern oder Freunden – nehmen die Angebote unter die Lupe, notieren sich die Nummer der Stelle. Mit dieser geht es direkt zu einem Berufsberater oder Arbeitsvermittler des Arbeitgeber-Services, um weitere Informationen einzuholen. „Bei den betrieblichen Ausbildungsstellen liegen wir absolut auf Vorjahresnivau“, betont Manfred Hamel, Leiter des operativen Bereichs der Arbeitsagentur. Er ist zuversichtlich, dass die Agentur jedem Bewerber bis zum Stichtag am 30. September ein Angebot – Ausbildungsstelle oder berufsfördernde Maßnahme – unterbreiten kann. „Viele der rund 500 Bewerber fahren ohnehin doppelgleisig“, erläutert der Fachmann. Sie bewerben sich bei weiterführenden Schulen und melden sich bei der Agentur, um bei Absagen eine Alternative zu haben. Was die Arbeitgeber betrifft, macht sich derzeit die Wirtschaftskrise bemerkbar: „Viele kleine und mittelständische Betriebe haben uns mitgeteilt, dass sie sich in diesem Jahr erst sehr spät entscheiden werden, ob sie ausbilden oder nicht.“ Einige Arbeitgeber halten allerdings bereits vehement nach Nachwuchskräften Ausschau. Rund 50 offene Stellen gibt es zum Beispiel im Hotel- und Gaststättengewerbe. Dachdecker, Anlagenmechaniker, Verkäuferinnen im Lebensmittelhandwerk, Maler und Lackierer, Kältetechnik-Mechatroniker sowie Lehrlinge in vielen weiteren Handwerksberufen werden ebenfalls gesucht. Sich nicht auf einen Wunschberuf festzulegen, ist für Hamel das A und O bei der Ausbildungsplatzsuche. „Es ist wichtig, sich berufliche Alternativen zu erarbeiten“, hebt er hervor. Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 26. Juni 2009.

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