Wegen Bauarbeiten fahren ab 1. Juli auf Teilstrecken nur Busse

Bahnstrecke Korbach-Frankenberg wird für drei Monate gesperrt

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Gleisanlieferung im Scheinwerferlicht: Bei Viermünden wurden bereits Teile für den Umbau der Streckenführung und den Bau des Kreuzungsbahnhofs abgeladen.

Waldeck-Frankenberg. Die Bahnstrecke zwischen Münchhausen, Frankenberg, Korbach und Brilon (Linie R42) wird mit Beginn der Sommerferien ab 1. Juli bis zum 2. Oktober auf unterschiedlichen Streckenabschnitten wegen Bauarbeiten gesperrt. Daher fahren in diesen drei Monaten auf Teilstrecken Busse statt der Züge. Dies teilte der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) mit. Insgesamt werden zwölf Millionen Euro investiert.

Grund für die Sperrung sind der Neubau des Kreuzungsbahnhofs in Viermünden und die Modernisierung des Bahnhofs und des Busbahnhofs in Korbach sowie des Bahnsteigs Korbach-Süd – bereits mit Blick auf den Hessentag in einem Jahr. Zudem stehen während der drei Monate Gleisumbau, Weichenaustausch und Brückenarbeiten an.

Die Sperrung wurde in drei Abschnitte geteilt: • 1. Juli bis 23. Juli: Münchhausen bis Brilon Wald. • 24. Juli bis 12. August: Frankenberg bis Brilon Wald. • 13. August bis 2. Oktober: Frankenberg bis Korbach. Der Bahnhof Korbach bleibt in allen drei Phasen zentraler Umsteigeknoten. Aufgrund der Bauarbeiten am Bahnhof und am Zentralen Omnibusbahnhof halten alle Busse – auch der Schienenersatzverkehr – an der Haltestelle Arolser Landstraße, etwa sieben Minuten Fußweg vom Bahnhof entfernt. Auch der Fußweg von der Innenstadt zum Bahnhof verlängert sich, da die Bahnhofsunterführungen gesperrt sind.

Neben Bussen, die alle Orte bedienen, fahren auch Schnell-Busse, die nicht alle Orte anfahren, dafür aber zusätzliche Anschlüsse herstellen. Da die Busse insgesamt langsamer unterwegs sein werden als die Züge, verändern sich die Reise- und Abfahrtszeiten des Schienenersatzverkehrs. Darüber hinaus biete das Anruf-Sammel-Taxi Alternativen. Fahrräder können in dieser Zeit nicht in den Bussen mitgenommen werden.

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