Kreisverbände aus Waldeck und Frankenberg ehren gemeinsam Fachabsolventen

Bauern in Waldeck-Frankenberg rücken weiter zusammen

Stoßen gemeinsam an (von links): Heinrich Heidel, Karsten Schmal, Stephanie Wetekam und Matthias Eckel.

Waldeck-Frankenberg. Die Grenzen zwischen Waldeck und Frankenberg scheinen bei den Landwirten zu verschwinden: Am Freitagvormittag hatten die beiden Kreisverbände zum ersten gemeinsamen Neujahrsempfang eingeladen.

Neben vielen Bürgermeistern aus dem ganzen Landkreis nahmen auch Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Landwirtschaft die Einladung gerne an. In den Mittelpunkt stellten die Landwirte nicht nur eine Bilanz des vergangenen Jahres, sondern auch die Auszeichnung der Fachschulabsolventen.

 „Das ist eine große Leistung in der heutigen Zeit mit 25 die Ausbildung abzuschließen, den heimischen Betrieb zu übernehmen, Kredite aufzunehmen und zu investieren und sich damit für die nächsten 25 Jahre festzulegen“, lobte Stephanie Wetekam, Geschäftsführerin des Kreisverbandes Waldeck.

Es werde allerdings immer schwerer, den Gegenwind zu ertragen, ergänzte sie. Das hatte auch schon der hessische Bauernpräsident Karsten Schmal befunden: „Man sollte nicht über uns reden, sondern mit uns“, forderte er. Stattdessen gebe es „eine unsachliche, verunglimpfende Diskussion“ in der Öffentlichkeit. 

„Wir sind ja bereit, uns bei Fragen des Tierwohls weiterzuentwickeln“, betonte Schmal, „aber wir müssen mit unserer Arbeit auch Geld verdienen.“ Umso größer der Gewinn, desto größer die Möglichkeiten für Investitionen ins Tierwohl, ergänzte er.

Mehr über den Neujahrsempfang der Kreisbauernverbände lesen sie in der Waldeckischen Landeszeitung vom 16. Januar 2017.

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