Waldeck-Frankenberg

Berater für Suchtmittelprobleme stellen Arbeit in neuer Broschüre vor

- Waldeck-Frankenberg (nv). Alkohol, Drogen, Glücksspiel: Abhängige sind in der Beratungsstelle bei Suchtmittelproblemen seit 30 Jahren gut aufgehoben. Anlässlich dieses runden Geburtstags stellt das Diakonische Werk Waldeck-Frankenberg Angebote und Statistik erstmals in einer Broschüre vor.

Ebenso vielschichtig wie die Probleme, die zu einer Suchterkrankung führen, sind die Aufgabenfelder, mit denen die Berater des Diakonischen Werks betraut sind. Die 30-seitige Informationsbroschüre soll Betroffenen, Angehörigen sowie Partnern wie Ärzten, Justizbeamten oder Mitarbeitern der Arbeitsagentur einen Überblick über diese Aufgabengebiete verschaffen. „Alle Kollegen haben Artikel zugesteuert“, berichtet die Leiterin der Beratungsstelle, Diplom-Psychologin Gabriele Fock, bei der Vorstellung des Heftes am Donnerstag in Korbach. Ihr Kollege Klaus Fieseler habe viel Arbeit in die Zusammenstellung investiert, dankt sie dem Diplom-Pädagogen.

Im ersten Teil blickt Diplom-Sozialpädagogin Evelyn Koch, erste Beraterin bei Suchtmittelproblemen in Waldeck-Frankenberg, auf die Entwicklung der Beratungsstelle zurück. Es folgt die Vorstellung der verschiedenen Aufgabengebiete. In der Broschüre finden sich des Weiteren das Leitbild der Beratungsstelle sowie die Jahresberichte 2008 und die aktuellen Zahlen aus 2009. Das Team möchte die Broschüre nicht jedes Jahr neu auflegen. „Wir sind stolz, dass wir das Zustande gebracht haben, aber es musste nebenbei gehen“, verweist Gabriele Fock auf die enge Personalsituation. Denkbar sei, die aktuelle Statistik künftig beizulegen.

Erste Exemplare des Heftes haben die Mitarbeiter der Beratungsstelle bereits bei der letzten Kreistagssitzung verteilt. Zeitgleich mit der gestrigen Präsentation geht die Broschüre an alle Partner. Interessierte können sie auch kostenlos erhalten bei: Beratungsstelle bei Suchtmittelproblemen, Zweckverband Diakonisches Werk Waldeck-Frankenberg, Prof.-Bier-Straße 2 a, 34497 Korbach, Telefon 05631/60330, Fax 05631/61862, E-Mail: drogen-suchtberatung@dwwf.de. Weitere Informationen zum Diakonischen Werk gibt es auch im Internet unter www.dwwf.de.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 1. Oktober 2010.

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