FWG-Kreisvorstand und -Kreistagsfraktion sprechen sich mit Blick auf Sanierungsbedarf für Masterplan

Berufliche Schulen: Zwei Standorte erhalten

FWG-Kreistagsfraktion und -Kreisvorstand besuchten die Beruflichen Schulen in Korbach. Schulleiter Werner Schmal führte sie durch die renovierungsbedürftige Schule in der Kasseler Straße. Foto: pr

Waldeck-Frankenberg - Die Beruflichen Schulen am Standort Kasseler Straße müssen komplett saniert werden.

Das machte das Leitungstam der Beruflichen Schulen gegenüber der FWG-Kreistagsfraktion und dem -Kreisvorstand deutlich, die im Rahmen der Kreisbereisung die Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen besuchten. Dort empfing die Schulleitung die FWG-Abordnung mit Fraktionsvorsitzenden Heinrich Hofmann und FWG-Kreisvorsitzenden Uwe Steuber an der Spitze.

Schulleiter Werner Schmal informierte die Gruppe ausführlich mit weiteren Vertretern der Schulleitung im Lehrrestaurant, bevor sich die Freien Wähler auf eine Besichtigungstour durch die sanierungsbedürftige Schule auf den Weg machten. Den Freien Wählern fehle jedoch im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Gebäudemanagement für das Jahr 2015 ein Konzept zur Sanierung der weiteren Standorte Klosterstraße in Korbach und für den Standort in Bad Arolsen. Da die Schülerzahlen nach Informationen von Werner Schmal nur sehr langsam zurückgingen, müssten die Standorte in der Klosterstraße und in Bad Arolsen in den nächsten Jahren unbedingt gehalten werden. Der Vorschlag der FWG sei es, einen Masterplan auszustellen. Dabei solle die Schülerentwicklung in den nächsten Jahren dargestellt werden.

Ziel sei, auf jeden Fall den Standort in Bad Arolsen auf Dauer zu erhalten. Durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Alten Landesschule in Korbach könnten sich, so der FWG, Kreisvorsitzende Uwe Steuber, Synergien ergeben, die eventuell zu einer Reduzierung der Liegenschaften am Standort Klosterstraße führen könnte.

Dies müsse, sagte Heinrich Hofmann, umgehend beplant werden. Die FWG werde einen entsprechenden Antrag im Rahmen der Haushaltsberatungen in den Geschäftsgang bringen. Wichtig sei, dass die derzeit 2600 Schüler an den drei Standorten optimale Lernbedingungen vorfinden, da durchaus Abwanderungstendenzen zu anderen Schulen erkennbar seien.

Überrascht und zugleich erfreut zeigte sich der FWG-Kreisbeigeordnete Hubert Thorwirth von den starken Jahrgangszahlen im Beruflichen Gymnasium. Dies zeige, dass die Schule auf einem zukunftsfähigen Weg sei. Dies bewiesen die steigenden Schülerzahlen seit 2003.

Für die Freien Wähler sei es daher wichtig, vor dem Schulentwicklungsplan 2017 einen Plan für die Zukunft der Standorte der Beruflichen Schulen in Korbach und Bad Arolsen zu erhalten. Wichtig sei auch, die Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Waldeck Frankenberg zu intensivieren. Eine gute Ausbildung im Handwerk funktioniere nur bei einem guten Miteinander zwischen den Beruflichen Schulen und der Kreishandwerkerschaft, sagte Herbert Dinger. Dazu passe das Motto der Beruflichen Schulen in diesem Jahr „Fördern und fordern“, sagte Werner Schmal.

Auch auf die Herausforderungen Blick auf die Auszubildende aus Spanien und Rumänien ging die Schulleitung ein. Abschließend zogen alle Beteiligten einen positives Fazit nach dem Besuch. Klar sei geworden, dass alle drei Standorte beplant werden müssten und die Grundsanierung der Beruflichen Schulen absolut nötig sei. (r)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare