Brand in Römershausen

Bewohnerin übersteht Feuer unverletzt

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Feuer Römershausen

Haina-Römershausen - Nächstenliebe ganz praktisch: Ein Pärchen aus Obernburg hat während der Fahrt von Frankenberg nach Gemünden ein Feuer in einem Römershäuser Wohnhaus entdeckt. Es hielt, klingelte die 61-jährige Bewohnerin aus dem Haus und alarmierte die Feuerwehr. So blieben alle Beteiligten unverletzt.

Möglicherweise hat ein Paar aus Obernburg einer 61-jährigen Römershäuserin das Leben gerettet: Die Dame selbst hatte noch nicht gemerkt, dass es am Samstagnachmittag gegen 16.20 Uhr in dem an ihr Haus angrenzenden Freisitz brannte, als das Pärchen klingelte. Die Obernburger hatten das Feuer in der Gründchenstraße - die Brandursache steht noch nicht fest - von der Landesstraße 3073 aus während der Fahrt von Frankenberg nach Gemünden entdeckt. Nachdem die beiden die Bewohnerin aus dem Haus geholt hatten, alarmierten sie die Feuerwehr.

Die Brandschützer rückten in großer Zahl aus. Im Einsatz unter der Leitung des Hainaer Gemeindebrandinspektor Joachim Gatzke waren die Wehren aus Römershausen, Bockendorf und Halgehausen, aus Haina, Gemünden und Sehlen sowie aus Frankenberg - insgesamt rund 70 Männer und Frauen. Rasch zeigte sich, dass der Brand weniger fordernd war, als zunächst angenommen. Die Kameraden löschten unter Atemschutz mit Wasser und Schaum. Das unter dem Dach des Freisitzes gelagerte Kaminholz zogen sie auseinander, um versteckte Glutnester zu ersticken. Die in den Freisitz übergehende Dachkonstruktion des Haupthauses untersuchten sie nach dem Löschen mit der Wärmebildkamera, um ein Wiederaufflammen des Feuers zu verhindern.

Die Bewohnerin des Hauses kam mit dem Schrecken davon - sie wurde noch am Einsatzort von einer Notärztin wegen eines leichten Schocks untersucht, erlitt aber weder eine Rauchgasvergiftung noch andere Verletzungen. Ihr 38-jähriger Sohn, der ebenfalls in dem Gebäude lebt, war zum Zeitpunkt des Brandes nicht daheim. Ebenfalls unverletzt blieben die beiden Hunde der Bewohner. Es entstand allerdings Sachschaden - erste Schätzungen der Polizei beziffern diesen auf insgesamt 17 000 Euro. Das Haus ist allerdings auch weiterhin bewohnbar, sodass die Frau und ihr Sohn während der Festtage ein Dach über dem Kopf haben.

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