Kreisbrandinspektor springt bis März ein

Biederbick führt vorübergehend Feuerwehrverband 

Wollen die repräsentative Arbeit im Kreisfeuerwehrverband auf mehr Schultern verteilen: der neue Vorsitzende Gerhard Biederbick (mittig) mit seinen Stellvertretern Bernhard Holzapfel (links) und Jürgen Querl.

Waldeck-Frankenberg. Mit Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick hat der Kreisfeuerwehrverband einen neuen Vorsitzenden - allerdings nur vorübergehend.

Biederbick kündigte an, das neue Amt nur bis zur nächsten Verbandsversammlung im März führen zu wollen. Nach einer bislang erfolglosen Suche nach einem Nachfolger des im Juni verstorbenen Manfred Hankel stellte er sich zur Verfügung, damit der Verband nicht ohne Vorsitzenden da stehe.

„Wir haben im Vorstand lange diskutiert und versucht, einen Nachfolger zu finden“, erklärt Jürgen Querl, stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes den Brandschützern in der Vöhler Henkelhalle: „Doch nach Manfred Hankel liegt die Messlatte bei uns sehr hoch.“

Weder er noch sein Amtskollege Bernhard Holzapfel seien in der Lage, den Posten auszufüllen – Berufe und Rufbereitschaft nehmen sie zu sehr in Anspruch. Der Vorstand habe 25 mögliche Kandidaten angesprochen, doch keiner habe sich bereit erklärt.

Biederbick und der Vorstand werden  daran arbeiten, dass das Amt des Vorsitzenden mit weniger Repräsentationspflichten und Zeitaufwand verbunden ist: Seine Aufgabe in den nächsten acht Monaten werde es sein, diese Anforderungen nach unten zu bringen, erklärte Biederbick. Der Vorsitzende werde nicht mehr überall präsent sein, kündigte Jürgen Querl an: „So wie Manfred Hankel dieses Amt ausgefüllt hat, wird das keiner mehr können.“

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