Waldeck-Frankenberg:

Bischof Martin Hein bereist den Landkreis

- Waldeck-Frankenberg. Noch bis Mittwoch ist Bischof Martin Hein aus Kassel im Frankenberger Land unterwegs. Er informiert sich über das Leben auf dem Land, den Zustand von Kirchengemeinden und Gotteshäusern.

Eine Kreissynode und eine Pfarrkonferenz stehen ebenfalls auf seinem Terminplan. Am Montag besuchte er das Burgwalddorf Wiesenfeld, wo er sich von Christa Schreiber von der durch Johanniter und Hugenotten geprägte Ortsgeschichte und dem Kräutergarten an der Kirche berichten ließ.Rund 200 Christen haben am Sonntag Erntedank in der Scheune auf dem Hof Klein in Marienhagen gefeiert. Die Predigt hielt der Landesbischof. In den Supermarktregalen herrsche Überfluss, stellte Hein fest: „Wofür sollen wir da Gott danken?“, fragte Hein. Wer alles als selbstverständlich voraussetze, brauche kein Erntedankfest. Doch das sei viel zu kurz gedacht: Es gehe nicht bloß um den Ernteertrag, sondern auch darum, „dass wir gesund waren, die Kraft zur Arbeit hatten, dass wir verschont wurden von Katastrophen, wie sie sich etwa in unvorstellbarem Maß in anderen Teilen der Erde, besonders in Pakistan, zugetragen haben.“ Erntedank erinnere schließlich an die entscheidenden Beziehungen in unserem Leben: „An die Güte und Barmherzigkeit Gottes, dem wir unser Leben und alles verdanken, und an unsere Verantwortung gegenüber jenen Menschen, die auf unsere Liebe und Solidarität angewiesen sind.“

Mehr in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 28. September.

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