Polizei in Waldeck-Frankenberg zufrieden

Bilanz Blitzermarathon: 4310 gemessen, 178 waren zu schnell

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Karl-Wilhelm Löbel

Waldeck-Frankenberg – Viele Fahrzeuge kontrolliert, wenige zu schnell: Das ist die Bilanz des Blitzermarathons im Landkreis. 4310 Fahrzeuge sind durch die Kontrollstellen gefahren, 178 waren dabei zu schnell.

Insgesamt wurde an 23 Orten gemessen, 50 Polizisten und Mitarbeiter von Kommunen waren im Einsatz.

Von Mittwochmorgen, 6 Uhr, bis zum Abend um 22 Uhr wurde an den vorher bekannt gegeben Stellen die Geschwindigkeit von Autos und Lkw gemessen. Das Ziel der groß angelegten Polizeiaktion in mehreren deutschen Bundesländern war, das Geschwindigkeitsniveau und die Toleranzgrenze für Geschwindigkeitsüberschreitungen zu senken. Gemessen wurde in verkehrsberuhigten Bereichen, in Tempo-70- sowie in Tempo-100-Zonen.

Polizist Alexander Schmidt

In 161 Fällen habe es sich um Geschwindigkeitsverstöße im Verwarnungsgeldbereich gehandelt, sagte Polizeihauptkommissar Volker König, Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes bei der Polizei in Waldeck-Frankenberg. 17 Fahrer müssen mit Bußgeldern sowie Punkten in Flensburg rechnen, einem Fahrer drohe ein Fahrverbot. Bei weiteren 16 Verkehrsteilnehmern stellten die Polizisten Ordnungswidrigkeiten wie Telefonieren während der Fahrt oder Gurtverstöße fest. Außerdem, so König, wurde gegen drei Fahrer ein Strafverfahren eingeleitet: In einem Fall wegen Fahrens ohne Führerschein, in zwei Fällen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss.

Das Ergebnis der Kontrollen in Waldeck-Frankenberg bewertete Volker König insgesamt als Erfolg. Durch die umfangreiche Berichterstattung in allen Medien im Vorfeld sei das Unfallrisiko „Geschwindigkeit“ in den Fokus der Verkehrsteilnehmer gerückt worden. „Die Beanstandungsquote war niedriger als an anderen Tagen, es ist also langsamer gefahren worden als sonst. Allein das ist schon ein Erfolg.“ In Nordhessen wurde an 63 Orten geblitzt, hessenweit gab es 260 Messstellen.

Und so ging die Polizei bei den Messungen vor

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