Brand in Asylantenunterkunft
Warburg - Brand in einer Asylantenunterkunft in Warburg. Die Polizei ermittelt gegen einen Bewohner wegen fahrlässiger Brandstiftung.
Die Ermittler gehen davon aus, dass das Feuer durch eine Zigarette ausgelöst wurde. Ein Mann erlitt leichte Brandverletzungen. Die Kripo ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen einen Bewohner. Das mehrgeschossige Haus wird von der Stadt Warburg zur Unterbringung von Obdachlosen und Asylbewerbern genutzt. Am Donnerstag war gegen 2.50 Uhr das Feuer im Haus ausgebrochen. Eine Bewohnerin hatte den Rauch bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Warburg mit etwa 80 Einsatzkräften löschten den Brand im Erdgeschoss. Die 19 Bewohner konnten über Drehleitern und andere Ausstiegshilfen gerettet und anschließend betreut werden. Die Brandermittlungen der zuständigen Kripo begannen bereits in der Nacht und dauerten bis zum Mittag an. Bereits am Mittwochnachmittag hatte sich inn einer Wohnung im Erdgeschoss durch eine Zigarette ein kleines Feuer entzündet. Drei Bewohner löschten die brennende Matratze mit einigen Eimern Wasser. Offenbar erstickten sie die Flammen nicht vollständig; das Feuer flackerte in der Nacht erneut auf und setzte das Zimmer in Brand. Die Kripo ermittelt gegen den alkoholisierten 47-jährigen Mann wegen fahrlässiger schwerer Brandstiftung. Bei den Löschversuchen am Mittwochnachmittag verletzte sich ein 32-jähriger Mann leicht. Die weiteren 18 Hausbewohner blieben unverletzt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 10 000 Euro.Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund liegen nicht vor. (r/ah)
(r/ah)