Reithalle Bad Arolsen verqualmt

Brandstiftung während des Osterfeuers

Bad Arolsen - Ausgerechnet nach dem Osterfeuer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Arolsen auf dem Königsberg wurde ein Schwelbrand an der benachbarten Reithalle bemerkt: Brandstifter hatten das Feuer gelegt. Die Polizei sucht nach den Tätern.

Das Osterfeuer war praktisch heruntergebrannt, die rund 1000 Besucher waren schon fortgegangen, die Abbauarbeiten so gut wie abgeschlossen, da bemerkte Wehrführer Gordon Kahlhöfer am Montag gegen 0.30 Uhr bei einem Kontrollgang Glut an einer Tür zur Reithalle: „Das war Zufall.“ Die Kameraden rückten sofort in einem Schnellangriff gegen die Glut vor und löschten das Feuer. Fahrzeuge waren zur Sicherheit bereits währned des Osterfeuers auf dem Königsberg abgestellt. Nach dem erfolgreichen Löscheinsatz kontrollierten Feuerwehrleute unter Atemschutzgeräten die infolge des Schwelbrands verräucherte Halle nach eventuellen weiteren Glutnestern. Doch die Feuerwehrleute gaben Entwarnung und brachten Hochdrucklüfter in Stellung, um den Rauch aus dem Gebäude zu vertreiben. Die in einem anderen Teil des Gebäudes untergestellten Pferde waren von dem Qualm nicht betroffen. Als Ursache wird Brandstiftung angenommen. Die Tür zum Zuschauerbereich, die am Ende eines etwa fünf bis sechs Meter langen, überdachten Gebäudeabschnitts eingebaut ist, war etwa auf der mittleren Höhe ausgebrannt. Daher und wegen des hauptsächlich vom Westen kommenden Windes gilt es als ausgeschlossen, dass das Feuer durch Funkenflug vom Osterfeuer her verursacht wurde. Die Polizei hatte mit ersten Ermittlungen begonnen. Eine Brandwache war zusätzlich zur Kontrolle der Reithalle abgestellt worden. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Arolsen, Telefon 05691/97990. (ah)

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