Grundstein für neue Sporthalle gelegt

Bundeswehr investiert in Frankenberg 55 Millionen Euro in Burgwaldkaserne

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Für die Nachwelt: Für den Neubau der Sporthalle der Burgwaldkaserne haben (vorne von links) Christian Klapp und Birgit Thonemann vom Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen sowie Kommandeur Kai-Alexander Hoberg eine Hülse mit einer aktuellen Zeitung, Geld, Planungsunterlagen und einer Chronik des Bundeswehr-Standortes eingemauert. Dahinter Vertreter von Planungsbüros und der Baufirma Fisseler aus Korbach.

Frankenberg. An der Burgwaldkaserne in Frankenberg sollen „in den nächsten Jahren“ 55 Millionen Euro investiert werden. Diese Planung gab Kommandeur Kai-Alexander Hoberg am Mittwoch bei der Grundsteinlegung für die neue Sporthalle der Kaserne bekannt.

Für Oberstleutnant Hoberg ist angesichts der aktuellen und geplanten Investitionen klar: „Dieser Standort wird auf Dauer erhalten bleiben.“

Wie Stabsfeldwebel Peter Laudenbach gegenüber unserer Zeitung erläuterte, liege das Ausbaukonzept im Bundesfinanzministerium „zur letztendlichen Genehmigung“. Bereits in den vergangenen vier Jahren waren am Bundeswehr-Standort Frankenberg rund acht Millionen Euro investiert worden – zum Beispiel für Datenleitungen und Brandschutz.

Die neue Planung sieht unter anderem vor, die alten Unterkünfte abzureißen und neue zu bauen. „Das soll in vier Bauabschnitten bis etwa 2030 passieren“, sagte Laudenbach, der in der Kaserne für die Infrastruktur zuständig ist und damit Bindeglied zum Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen.

Die Arbeiten für den Neubau der neuen Sporthalle in der Burgwaldkaserne haben bereits im Oktober begonnen. Im Hintergrund steht die alte Sporthalle.

In Planung sei zudem ein zentrales Waffenkammergebäude für rund drei Millionen Euro, um neuen Anforderungen für die Lagerung von Waffen gerecht zu werden. Und der Sanitätsbereich soll für rund fünf Millionen Euro erneuert werden. „Das ist dringend notwendig“, sagte Laudenbach. Die Burgwaldkaserne hat nach wie vor einen Oberfeldarzt, eine Zahnarztgruppe sowie Vertragsärzte. „Die San-Staffel soll hier bleiben“, sagte Laudenbach.

Derzeit wird bereits ein neues Werkstattgebäude für die Standortschießanlage gebaut. Und gestern war symbolische Grundsteinlegung für die neue Sporthalle, die bis Frühjahr 2020 für 5,4 Millionen Euro auf dem Kasernengelände gebaut wird. Die alte Sporthalle entspreche nicht mehr den Anforderungen.

„Die Infrastruktur muss unserem Auftrag gerecht werden“, sagte Kommandeur Hoberg, der seit April im Amt ist. „Und eine gute Infrastruktur macht auch unseren Beruf attraktiver.“

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