Windkraftplaner entscheiden erst 2017 über Radar im Kellerwald

Chancen für Umzug der Wetterstation sinken

Ganz winzig ragt er hoch oben über den Wipfeln Jesbergs auf: Der marode Kellerwaldturm könnte durch eine Wetterstation ersetzt werden. Doch das Projekt rutscht in weite Ferne. Frühestens im kommenden Jahr soll die Entscheidung fallen. Foto: Brandau

Jesberg. Die Chancen für einen Wetterturm im Kellerwald bei Jesberg scheinen zu sinken. Grund: Der Windkraftplaner „Abo-Wind“ aus Wiesbaden, der die Wetterradarstation von Flechtdorf in Waldeck-Frankenberg zum Wüstegarten hatte verlegen wollen, muss ab 2017 unter neuen Bedingungen wirtschaften, denn das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wurde geändert.

Da dann die Gewinne unkalkulierbar würden, könne sein Unternehmen noch keine Zusagen zum Thema Wetterradar machen, sagt Abo-Wind Sprecher Alexander Koffka. „Wir haben noch keine Erfahrung mit dem neuen System.“ Das Unternehmen rudert damit zurück, denn es hatte geplant, die Wetterstation auf eigene Kosten zu verlegen.

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