Waldeck-Frankenberg

16 Chöre lassen sich beraten

- Waldeck-Frankenberg (resa). Kleine Macken, große Fehler, nicht genutztes Potenzial und schlummernde Talente: Chorexperte Martin Winkler guckte gestern beim Beratungssingen in Thalitter ganz genau hin. Sehr zur Freude der 16 Chöre aus dem Landkreis.

Im ersten Moment erinnert die Situation an mündliche Prüfungen in der Schule, an Notenvergabe und Momente voller Nervosität. Entsprechend aufgeregt kommt auch manch ein Sänger durch die Türen im Dorfgemeinschaftshaus Thalitter. 16 Formationen stellen sich an diesem Sonntag vor den Tischen von Dirigent und Chorexperte Martin Winkler, Klaus Schmutzler vom Waldeckischen Sängerbund und Gastgeber Uli Fingerhut auf – um sich beraten zu lassen. Fingerhut legt Wert darauf, dass der Begriff Kritik- oder Bewertungssingen hier nicht hinpasse. „Es geht um Beratung“, betont er. Jeder Chor trägt ein Lied vor, verfällt dann in gespanntes Schweigen und alle Augen sind auf Martin Winkler gerichtet. Doch jeder Chor merkt schnell: Hier geht es nicht um Prüfungen, Noten und Aufregung. Hier geht es um den Spaß am Singen. Und den strahlt auch Martin Winkler mit jedem seiner Worte aus. „Ich wünsche mir, dass die Sänger motiviert aus dieser Probe gehen“, erklärt er, „dass sie erkennen, wo ihre Möglichkeiten liegen.“ Und das gelingt Winkler scheinbar spielend. Er bleibt nicht lange sitzen, sondern macht mit und feuert an. Im Handumdrehen ist er mit den Sängern im Gespräch, fragt die Chorleiter nach ihren Problemen, gibt ungewöhnliche Tipps, verrät Tricks und schafft in einer halben Stunde, wofür die Dirigenten Woche für Woche hart arbeiten.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung und der Frankenberger Zeitung von Montag, 21. Februar 2011.

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