Die aktuelle Arbeitslosenquote steigt auf 3,9 Prozent

Dämpfer für den Arbeitsmarkt in Waldeck-Frankenberg

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Waldeck-Frankenberg – Der heimische Arbeitsmarkt bekommt im Januar einen saisonalen Dämpfer verpasst. In Waldeck-Frankenberg waren 3387 Personen arbeitslos gemeldet, 361 mehr als im Vormonat und 60 mehr als im Vorjahresmonat. Das entspricht jeweils einem Plus von 11,9 Prozent und von 1,8 Prozent. Die aktuelle Quote liegt bei 3,9 Prozent, im Dezember waren es 3,5 und im Januar 2018 3,8 Prozent gewesen.

„Die aktuellen Zahlen sind zufriedenstellend und nicht überraschend“, sagt Agenturchef Uwe Kemper. Dennoch mahnt der Arbeitsmarktexperte: „Der Jobmotor der vergangenen Monate wird wahrscheinlich an Tempo verlieren. Auch wenn nicht mit einem nachhaltigen Anstieg der Arbeitslosigkeit in diesem Jahr zu rechnen ist, haben wir mutmaßlich den Höhepunkt der äußerst positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hinter uns.“

In der Geschäftsstelle Korbach mit Bad Wildungen waren im Januar 1630 Menschen ohne Arbeit registriert. Das sind 145 mehr als im Dezember und 19 weniger als im Januar 2018. Die Quote liegt bei vier Prozent, im Vormonat lag sie bei 3,6 und im Vorjahresmonat bei 4,1 Prozent.

Die Geschäftsstelle Frankenberg meldet 985 Arbeitslose. Das entspricht einem Anstieg von 98 Personen gegenüber dem Vormonat und einem Plus von 51 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat. 3,4 Prozent lautet die Quote im Januar, 3,1 Prozent waren es im Dezember und 3,3 Prozent im Januar 2018.

In der Geschäftsstelle Bad Arolsensind derzeit 772 Menschen ohne Beschäftigung erfasst. Im Vergleich zu Dezember sind das 118 mehr, im Vergleich zum Januar 2018 sind es 28 mehr. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt dort 4,4 Prozent, im Vormonat lag sie bei 3,7 und im Vorjahresmonat bei 4,2 Prozent. red/dau

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