Kaminöfen müssen künftig weniger Feinstaub ausstoßen

Damit die Luft auch beim Heizen mit Holz sauber bleibt

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Damit das Holz sauber verbrennt, müssen Öfen künftig entsprechend ausgerüstet sein. Foto: pr

Waldeck-Frankenberg - Knisterndes Kaminfeuer, wohlige Wärme: mit Kaminöfen kann man umweltschonend und nachhaltig heizen. Aber auch beim Heizen mit Holz entstehen Kohlenmonoxid und Feinstaub.

Zum 1. Januar 2015 ist die Stufe zwei der Grenzwerte des Bundesimmissionsschutzgesetzes in Kraft getreten – Kaminöfen müssen jetzt noch geringere Emissionswerte einhalten. Einen Informationsabend dazu veranstaltet die Naturkraft-Region am Mittwoch, 4. März, um 18.30 Uhr in der Hans-Viessmann-Schule in Bad Wildungen.

Innerhalb der letzten Jahre ist der Holzverbrauch stetig gestiegen, es werden immer mehr Holzfeuerungsanlagen zum Heizen genutzt. „Diese Entwicklung wirkt sich folglich auch auf Feinstaubemissionen aus“, erklärt Dr. Brigitte Buhse, Geschäftsführerin der Naturkraft-Region. Wurden im Jahr 2009 in der Bundesrepublik Deutschland rund 25000 Tonnen Feinstaub an die Luft abgegeben, wären die Emissionen ohne schärfere Regeln bis 2025 wahrscheinlich auf 31000 Tonnen Feinstaub angestiegen.

Wie gefährlich Feinstaub eigentlich ist und was die Betreiber von Holzfeuerungsanlagen über die neue Verordnung wissen sollte,n vermittelt Referent Dr.-Ing. Volker Lenz vom Deutschen Biomasseforschungszentrum den Zuhörern.

Dass saubere Luft und Heizen mit Holz keinen Widerspruch darstellen müssen, wird Harald Stehl, Geschäftsführer des Landesinnungsverbandes Schornsteinfegerhandwerk Hessen, erläutern. Neben den Anforderungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes berät er im Rahmen der Veranstaltung zu einer sachgerechten Handhabung mit dem nachwachsenden Rohstoff.Darüber hinaus gibt der Spezialist für Baufinanzierung bei der Waldecker Bank, Jürgen Höhl, einen Überblick über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten bei der Anschaffung einer neuen Holzfeuerungsanlage.

Die Veranstaltung findet statt im Raum 210 der Hans-Viessmann-Schule in der Stresemannstraße 12 in Bad Wildungen. Schulleiter Carsten Placht und die Koordinatorin der Naturkraft-Region für den Landkreis Waldeck-Frankenberg, Tanja Müller, hoffen auf eine gute Resonanz auf das Informationsangebot und laden alle Interessierten herzlich zum kostenlosen Vortragsabend ein.

Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung des Landkreises Waldeck-Frankenberg, Ansprechpartnerin dort ist Tanja Müller, Telefon 05631/954120, E-Mail: tanja.mueller@landkreis-waldeck-frankenberg.de; oder bei der Naturkraft-Region unter der Adresse www.naturkraft-region.de. (r)

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